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Calhanoglu
Hakan Calhanoglu und die Türkei müssen ihre erste Partie in Frankreich verloren geben © Getty Images

Der EM-Auftakt der Türkei geht schief - Hakan Calhanoglu zeigt sich nach der Pleite gegen Kroatien zerknirscht, blickt aber nach vorne. BVB-Neuzugang Mor bleibt gelassen.

Hakan Calhanoglu von Bayer Leverkusen hat nach der 0:1-Auftaktniederlage der Türkei gegen Kroatien Selbstkritik geübt.

"Spanien ist der Favorit, das Spiel ist für uns sehr wichtig, da müssen wir vieles besser machen. Wir müssen die Torchancen besser ausspielen, mehr nach vorne kommen, nicht so defensiv agieren", sagte der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler nach dem verpatzten EM-Start der Türken.

Momentan seien "alle sehr traurig, aber wir müssen nach vorne schauen", betonte Calhanoglu. Dortmunds neuer Jungstar Emre Mor, der in der 69. Minute eingewechselt wurde, glaubt vor der schweren Partie am Freitag (21 Uhr) in Nizza gegen Spanien trotz des Rückschlags weiter an die Chance, ins Achtelfinale einzuziehen. "Du kannst auch mit drei Punkten weiterkommen. Es ist noch nicht aus", sagte Mor.

Zum Abschluss in Gruppe D treffen die Türken am 21. Juni in Lens auf Tschechien.

Mor verspürt keinen Druck

Mor konnte sich bei seinem erst dritten Länderspiel bis auf einen Hackentrick nicht groß in Szene setzen. Dennoch lobte ihn Calhanoglu als "sehr talentiert. Da hat Dortmund einen sehr guten Spieler verpflichtet".

Der 18-Jährige wechselt vom dänischen Erstligisten FC Nordsjaelland zum BVB und gilt als Riesentalent. Doch Mor geht mit der Erwartungshaltung gelassen um: "Ich habe keinen Druck, ich bin erst 18."

Der Wechsel nach Dortmund mache ihn auf jeden Fall "sehr glücklich". Mit BVB-Coach Thomas Tuchel hat er auch hin und wieder Kontakt: "Er glaubt an mich."

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