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FBL-EURO-2016-MATCH37-SUI-POL
Granit Xhaka vergab den entscheidenden Elfer gegen Polen © Getty Images

Saint-Etienne - Granit Xhaka ist die tragische Figur nach dem EM-Aus der Schweizer gegen Polen. Dennoch gibt der künftige Arsenal-Star demonstrativ ein Versprechen ab.

Granit Xhaka trottete mit gesenktem Kopf über den Rasen Kopf zum im Stade Geoffroy-Guichard in Saint-Etienne. Mehrfach wischte sich der künftige Spieler des FC Arsenal durch das Gesicht.

Der Schweizer hatte mit seinem verschossenen Elfmeter den wohl größten Anteil daran, dass für die "Nati" im EM-Achtelfinale gegen Polen (4:5 i.E.) Endstation war.

Es war ein folgenschwerer Fehlschuss, dennoch kündigte der Mittelfeld-Stratege schon jetzt demonstrativ an: "Wenn's bald wieder Elfmeterschießen gibt, werde ich wieder anlaufen, das kann ich versprechen."

Rückendeckung von den Mitspielern

Xhaka trug die Hauptverantwortung für das Aus. Die Schuld zuschieben wollte ihm aber keiner.

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"Auch Beckham und Ronaldo verschießen Elfmeter", meinte Stürmer Haris Seferovic: "Granit braucht man jetzt nicht groß aufbauen, der hat eine tolle EURO gespielt."

Rückendeckung gab es auch vom Ex-Münchner Xherdan Shaqiri: "Er ist sehr enttäuscht, aber jeder kann Fehler machen. Ab und zu ist man der Beste, ab und zu der Traurigste. Damit muss man leben können, das ist so im Fußball. Auch Granit wird wieder aufstehe.

Auch Xhaka selbst richtete kurz danach den Blick schon wieder nach vorne. "Ich bin überzeugt, dass mich das nur noch stärker macht für die Zukunft", sagte der künftige Profi des FC Arsenal: "Ich bin erst 23, ich bin ein junger Mensch, der halt einen Fehler gemacht hat."

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