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Jerome Boateng fühlt sich von der Offensiv-Abteilung des DFB im Stich gelassen
Jerome Boateng fühlt sich von der Offensiv-Abteilung des DFB im Stich gelassen © Getty Images

Im Auftaktspiel gegen die Ukraine offenbart die DFB-Elf in der Defensive einige Schwächen. Jerome Boateng fordert mehr Unterstützung von den Mitspielern.

Abwehrchef Jerome Boateng hat vor Deutschlands zweitem EM-Spiel gegen Polen (ab 20 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) zumindest phasenweise mangelnde Unterstützung der Kollegen moniert.

"Stürmer und Mittelfeldspieler könnten es uns Abwehrspielern manchmal leichter machen", sagte der 27-Jährige in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Dies gelte schließlich ja auch umgekehrt.

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Die rund 20-minütige Phase vor der Pause im Spiel gegen die Ukraine (2:0), in der der Gegner zahlreiche Chancen hatte, sei "kein Problem der Abwehr" gewesen:

"Das Problem geht vorne los, da wird der Gegner vielleicht nicht mehr richtig angelaufen, und dann fällt es automatisch auch dem Mittelfeld schwer, aggressiv dagegen zu gehen. Es entsteht eine Kettenreaktion, die sich bis ganz nach hinten fortsetzt, und da hat es jede Abwehr schwer. Das war es, was gegen die Ukraine passiert ist."

Und so mahnte der Innenverteidiger von Bayern München: "Wenn das im weiteren Verlauf des Turniers gegen andere Mannschaften passiert, dann klingelt's ein-, zweimal."

Allgemein stellte Boateng klar: "Es geht nur zusammen, das muss uns die Lehre aus dem ersten Spiel sein."

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