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Wladimir Putin hat seine eigene Meinung zu den Hooligan-Krawallen in Marseille
Wladimir Putin hat seine eigene Meinung zu den Hooligan-Krawallen in Marseille © Getty Images

Russlands Staatspräsident Wladimir Putin verurteilt die Krawalle in Marseille. Gleichzeitig glaubt er nicht an die Schuld seiner Landsleute.

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat die blutigen Ausschreitungen von Marseille während der Fußball-EM als "Schande" verurteilt, gleichzeitig aber Zweifel an der Schuld seiner Landsleute angemeldet.

"Ich verstehe wirklich nicht, wie 200 von unseren Fans Tausende Engländer aufgemischt haben sollen", sagte Putin am Freitag in Sankt Petersburg laut der Nachrichtenagentur AFP ironisch.

Die Vorfälle, vor allem die Festnahmen von 43 russischen Staatsbürgern im Anschluss, hatten eine kleine diplomatische Krise zwischen Russland und Frankreich ausgelöst.

Nach derzeitigem Informationsstand waren russische Gewalttäter aber zumindest für die schweren Verletzungen bei den Krawallen am vergangenen Samstag rund um das Spiel zwischen Russland und England verantwortlich.

Am Samstag müssen 20 Verdächtige das Land verlassen, gegen drei Russen wurden Haftstrafen verhängt.

Verurteilt wurden aber auch sechs Fans aus England, zwei aus Frankreich und einer aus Österreich. Ein weiterer Franzose kam mit einer Bewährungsstrafe davon.

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