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Die Nordiren bejubeln ihren 2:0-Sieg über die Ukraine
Die Nordiren bejubeln ihren 2:0-Sieg über die Ukraine © Getty Images

Mit breiter Brust geht Nordirland am Dienstag in das entscheidende Spiel gegen Deutschland. Dem Außenseiter reicht bereits ein Punkt zum Weiterkommen.

EM-Debütant Nordirland strotzt vor dem letzten Gruppenspiel gegen Deutschland vor Selbstbewusstsein.

"Es gibt keinen Spieler und keine Mannschaft im Turnier, die wir fürchten", sagte Angreifer Josh Magennis vor der Begegnung am Dienstag in Paris (18 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER): "Wenn wir uns gut vorbereiten und mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen, kann jede Mannschaft verwundbar sein."

Nordiren reicht ein Remis

Außenseiter Nordirland hatte am Donnerstag beim 2:0 gegen die Ukraine für eine Überraschung gesorgt, schon ein Remis gegen den Weltmeister könnte für das Achtelfinale reichen.

"Wir wissen, dass wir nicht 70 Prozent Ballbesitz haben werden, das ist nicht unser Spielstil. Wir sind ein effektives Team, und wir sind schwer zu bezwingen. Die Mannschaften müssen hart arbeiten, um Tore zu schießen", sagte der 25-Jährige vom schottischen Erstligisten Kilmarnock FC.

Mittelfeldspieler Stuart Dallas vertraut ebenfalls auf die Defensive seiner Mannschaft. "Deutschland ist nicht ohne Grund Weltmeister. Wir haben keine Illusionen, wie das Spiel laufen wird. Wir werden das Spiel nicht dominieren, aber ich denke, wir haben gezeigt, dass wir verteidigen können", sagte der 25-Jährige und betonte: "Viele Leute scheinen zu vergessen, dass wir unsere Qualifikationsgruppe gewonnen haben. Wir haben vor keinem Team Angst."

Nur zwei Mal verloren

Von den 14 Duellen beider Teams hat Deutschland nur zwei verloren, beide in der Qualifikation zur EM 1984, als das DFB-Team nur dank der besseren Tordifferenz gegenüber den Nordiren das Ticket nach Frankreich löste.

Der bislang letzte Vergleich endete im Juni 2005 mit einem 4:1-Sieg der deutschen Mannschaft in Belfast, zu den Torschützen gehörte Lukas Podolski.

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