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Patrice Evra (l.) legt sich mit Karim Benzema (r.) an © Getty Images

Frankreich diskutiert kurz vor dem Beginn der EM nicht über Fußball, sondern über die politische Dimension des Kaders. Patrice Evra schießt gegen Karim Benzema zurück.

Patrice Evra schlägt in der Rassismus-Debatte in Frankreichs Nationalmannschaft gegen Karim Benzema zurück.

"Wir sind ein Land, das Kontroversen liebt, es ist herrlich. Wir reden gerne über alles Mögliche, aber wir müssen uns darauf konzentrieren, was auf dem Platz passiert", sagte der Verteidiger von Juventus.

Und weiter: "Nichts, das gesagt wurde, hat mich getroffen, denn das sind Lügen, die keine Grundlage haben. Das muss aufhören. Ich verstehe, dass sich so etwas verkauft, aber das ist lächerlich."

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Evra bezieht sich auf Benzemas Aussagen in einem Interview mit der spanischen Zeitung Marca: Der Stürmer von Real Madrid beschuldigte darin Nationaltrainer Didier Deschamps, ihn aus rassistischen Gründen nicht für die Europameisterschaft nominiert zu haben.

Auch Frankreichs Legende Eric Cantona kritisierte Deschamps für seine Auswahl mit harten Worten. Mittlerweile sind die Anhänger der französischen Auswahl gespalten.

Benzema war im Dezember aus der Nationalelf ausgeschlossen worden, nachdem Bekannte Benzemas dessen Nationalmannschaftskollegen Mathieu Valbuena (Olympique Lyon) mit einem Sexvideo erpresst hatten.

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