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Taras Stepanenko
Taras Stepanenko brachte die Ukraine gegen Albanien in Führung © Getty Images

Deutschlands Auftaktgegner bei der EM überzeugt mit einem souveränen Sieg gegen einen EM-Debütanten. Joker Admir Mehmedi rettet die Schweizer Generalprobe.

Deutschlands erster Gruppengegner Ukraine ist für die Europameisterschaft gerüstet, bei der Schweiz knirscht es hingegen noch.

Die Ukrainer gewannen in Bergamo den Härtetest gegen EM-Starter Albanien mit 3:1 (1:1), die Schweiz mühten sich eine Woche vor dem Start der EURO in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) zu einem 2:1 (1:0) gegen die Republik Moldau.

Taras Stepanenko (8.) sowie die Starspieler Andrej Jarmolenko (49.) und Jewgeni Konopljanka (87.) trafen für die Ukraine, die es am 12. Juni in Lille am ersten Spieltag der Gruppe C mit Weltmeister Deutschland zu tun bekommt. Für Albanien markierte Armando Sadiku (12.) den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Während aufseiten der Ukrainer der frühere Bayern-Profi Anatolij Timoschtschuk erst in der Nachspielzeit eingewechselt wurde, stand bei Albanien der Kölner Verteidiger Mergim Mavraj in der Anfangsformation.

Joker Mehmedi sticht spät

Für die mit sechs Bundesliga-Legionären spielenden Schweizer trafen in Lugano Blerim Dzemaili (12.) und der Leverkusener Admir Mehmedi (75.). Radu Ginsari hatte zwischenzeitlich ausgeglichen (69.).

Bei der Schweiz spielte im Tor Roman Bürki von Borussia Dortmund über die volle Distanz.

Davor begannen Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg) und Fabian Schär (1899 Hoffenheim). Im Mittelfeld agierte Granit Xhaka, der im Sommer für 45 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach zum FC Arsenal wechseln wird. Später wurden Torschütze Mehmedi sowie Fabian Frei von Mainz 05 eingewechselt.

Rumänien schießt sich für Frankreich warm

Rumänien schoss sich derweil für das EM-Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Frankreich am kommenden Freitag warm. Eine Woche vor dem Start der EURO gewannen Rumänen in Bukarest 5:1 (2:0) gegen Georgien.

Adrian Popa (2.), der Georgier Alexander Amisulaschwili per Eigentor (3.), Nicolae Stanciu (49.), Gabriel Torje (80.) und Claudiu Keseru (87.) waren für Rumänien erfolgreich, das nach dem Verzicht auf den Stuttgarter Alexandru Maxim ohne Deutschland-Legionäre zur EURO reist. Georgien verkürzte zwischenzeitlich durch ein Eigentor von Cosmin Moti (68.).

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