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FRANCE-SECURITY-FBL-EURO-2016
Mehr als 60.000 Polizisten sollen bei der EM für Sicherheit sorgen © Getty Images

Sicherheitsexperte Helmut Spahn geht davon aus, dass Gastgeber Frankreich bestmöglich auf die am kommenden Freitag beginnende Europameisterschaft vorbereitet ist.

"Terroristische Bedrohungen gehören auf die Liste der Eventualitäten, die durchgespielt werden müssen. Auch wenn es anders kommuniziert wird, die alternativen Spielpläne liegen sicher in der Schublade", sagte der Sicherheitschef der WM 2006 im Interview mit 11freunde.de.

Vor dem Turnier vor zehn Jahren in Deutschland habe man ebenfalls "Krisenstäbe und Abläufe festgelegt für den Worst Case", erklärte der 55-Jährige.

In strategischer Hinsicht sieht er wenige Möglichkeiten, die Sicherheit weiter zu erhöhen: "Man kann bei den Stadien den äußeren Sicherheitsring verlegen, behebt damit allerdings nicht das Problem einer Menschenansammlung - und damit eines potenziellen Anschlagziels für Terroristen."

Bei der WM 2006 habe man darauf geachtet, die Zahl der Einlassstellen zu erhöhen. So habe man die die Zuschauer vor den Stellen besser verteilen können. "Wir haben in einigen Stadien teilweise die Gates von 50 auf 180 erhöht", sagte Spahn.

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