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Die Slowaken Martin Skrtel, Juraj Kucka and Tomas Hubocan treffen auf Deutschland
Die Slowaken Martin Skrtel, Juraj Kucka and Tomas Hubocan treffen auf Deutschland © Getty Images

Mit viel Selbstvertrauen gehen die Slowaken bei der EM in das Achtelfinal-Duell gegen Deutschland. Kapitän Martin Skrtel ist zuversichtlich.

Die Slowaken sehen dem EM-Achtelfinale gegen Weltmeister Deutschland mit großer Zuversicht entgegen.

"Wir haben natürlich Respekt, aber keine Angst. Dass wir die Gruppenphase überstanden haben, hat uns großes Selbstvertrauen verliehen", sagte Kapitän Martin Skrtel am Donnerstag mit Blick auf die Partie am Sonntag in Lille (ab 17 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Skrtel zuversichtlich

Der Innenverteidiger des FC Liverpool ist sich sicher, dass der EM-Debütant nicht chancenlos ist. "Es wäre eine Riesensache für das ganze Land, wenn wir weiterkommen würden. Und wir glauben fast daran, dass das Achtelfinale nicht unser letztes EM-Spiel sein wird", äußerte Skrtel.

"Die Deutschen sind der große Turnierfavorit. Aber wir werden versuchen, ihre Schwächen zu nutzen und ihre Stärken zu kontrollieren. Wir werden ihnen einen großen Kampf liefern - daran habe ich keine Zweifel."

DFB-Team im Mai besiegt

Zuversicht schöpfen die Slowaken auch aus ihrem Sieg gegen die deutsche Auswahl (3:1) im Vorbereitungsspiel am 29. Mai in Augsburg.

"Das war natürlich ein anderes Spiel. Aber für den Kopf ist es gut zu wissen, dass wir sie schlagen können", sagte Skrtel: "Wir können kein offenes Spiel riskieren, das ist klar. Die Deutschen werden wieder sehr viel den Ball haben. Aber das ist nicht entscheidend im Fußball."

Entscheidend könnte dagegen die Formation der Slowaken sein. Derzeit sind der Berliner Peter Pekarik, der frühere Nürnberger Robert Mak, Miroslav Stoch und Erik Sabo angeschlagen. Akut gefährdet ist aber nur der Einsatz von Sabo.

"Chancen stehen 50:50"

Wie Skrtel sieht auch der frühere Lauterer Adam Nemec die Deutschen nicht als unverwundbar an. "Wir haben während der EM ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen gesehen", sagte der Angreifer: "So hatten die Polen zum Beispiel viele gute Chancen. Ich denke, die Chancen stehen 50:50."

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