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Leonid Sluzki holte mit Russland ein 1:1 gegen England
Leonid Sluzki holte mit Russland ein 1:1 gegen England © Getty Images

Russlands Nationaltrainer Leonid Sluzki sagt trotz der von der UEFA verhängten Bewährungsstrafe: "Wir sind sicher, dass wir nicht rausgeworfen werden."

Russlands Nationaltrainer Leonid Sluzki rechnet nach den Sanktionen der UEFA nach den Krawallen von Marseille nicht mit einem EM-Ausschluss seiner Mannschaft.

"Wir sind sicher, dass wir nicht rausgeworfen werden", sagte der Coach einen Tag vor dem zweiten Gruppenspiel am Mittwoch in Lille gegen die Slowakei: "Unsere Fans werden keinen Grund für einen Ausschluss liefern."

Die UEFA-Disziplinarkommission hatte dem russischen Verband RFS nach den Ausschreitungen im Spiel gegen England am vergangenen Samstag (1:1) die dunkelgelbe Karte gezeigt.

Russland spielt bei der EURO auf Bewährung: Sollte es wieder zu Krawallen russischer Fans im Stadion, wird die Sbornaja ausgeschlossen.

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"Unsere Anhänger sollen sich darauf konzentrieren, uns zu unterstützen", forderte Stürmer Artjom Dschjuba: "Es wäre eine riesige Enttäuschung für das ganze Land, wenn wir ausgeschlossen würden." Der Angreifer von Zenit St. Petersburg verteidigte die russischen Fans vehement. "Ich verstehe die britischen Medien nicht, die die englischen Fans als Engel darstellen. Es ist eine 50/50-Sache. Es sind nicht nur Russen schuld", sagte Dschjuba.

Auf den Einwand, dass es Videos und eindeutige Angaben der Polizei zu den Gewalttaten russischer Hooligans gebe, antwortete er: "Wir sehen nur Ausschnitte. Sie haben Informationen der französischen Behörden, ich habe andere Informationen."

Außerdem wolle er über Sport sprechen: "Wir wollen keine Politik im Fußball, lasst uns über Fußball reden und nicht über Straßenschlachten."

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