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Trotz der 0:4-Niederlage gegen Belgien ist Ungarns Coach Bernd Storck voll des Lobes über sein Team. Die nächsten Ziele sind bereits anvisiert.

Ungarns deutscher Trainer Bernd Storck geht nach dem EM-Aus seines Teams voller Selbstbewusstsein die kommenden Aufgabe an.

"Wir müssen vor der Zukunft keine Angst haben", sagte Storck nach dem verlorenen Achtelfinale gegen Belgien (0:4): "Ich bin sehr, sehr zuversichtlich für die WM-Qualifikation." Die Mannschaft habe Qualität, mit ihr "könne man einiges erreichen".

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Bei der ersten EM-Endrunden-Teilnahme seit 1972 qualifizierte sich Ungarn auf Anhieb für die K.o.-Runde.

Storck stolz auf sein Team

"Das war ein großer Schritt für den ungarischen Fußball. Wir sind zurück", sagte Storck: "Wir kommen aus dem Nichts. Damit hätte keiner rechnen können, wir können wieder an uns glauben."

Nächstes Ziel ist die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2018 in Russland. In Gruppe B treffen die Ungarn auf Portugal, die Färöer, Lettland, Andorra und die Schweiz. Los geht die Quali mit einem Auswärtsspiel am 6. September bei den Färöern.

"Wir verlassen die EURO mit erhobenem Kopf", sagte Storck, der seit einem Jahr als Nachfolger von Pal Dardai die Geschicke des zweimaligen Vize-Weltmeisters (1938 und 1954) bestimmt: "Wir haben Großes geleistet." Er sei "sehr glücklich über die Leistung, die mein Team hier gezeigt hat". Letztes großes Turnier für die Magyaren war die WM-Teilnahme 1986.

Auch Torwart-Oldie Gabor Kiraly lobte den EM-Auftritt seines Teams. "Wir haben das Achtelfinale erreicht. Das ist ein positives Resultat für den ungarischen Fußball", sagte der 40-Jährige, der mit seinem Team wohl auch in die WM-Quali startet.

"Wir werden sehen", meinte Kiraly mit einem Schmunzeln. Er ziehe den "Hut vor der gesamten Mannschaft. Ganz Ungarn kann stolz sein." Die Vorrunde hatte Ungarn vor Portugal, Island und Österreich als Gruppensieger abgeschlossen.

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