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Gianni Infantino ist der neue FIFA-Präsident
Gianni Infantino ist der neue FIFA-Präsident © Getty Images

FIFA-Präsident Infantino sieht die EM mit 24 Mannschaften als perfekte Werbung für seine geplante Mega-WM. Das spielerische Niveau sei "ausgezeichnet".

FIFA-Präsident Gianni Infantino (46) sieht in der Fußball-EM 2016 mit erstmals 24 Mannschaften eine gute Werbung für die geplante Aufstockung des Teilnehmerfeldes bei Weltmeisterschaften.

"Die Spiele waren fast allesamt sehr umkämpft, in den Gruppen ging es rund bis zum Ende, alles war sehr ausgeglichen", sagte der Schweizer der Bild.

Das spielerische Niveau sei "ausgezeichnet" gewesen, sagte der Weltverbands-Chef. Bereits im kommenden Herbst könnten Infantino und das neue FIFA-Council beschließen, dass die Weltmeisterschaften künftig mit 40 statt 32 Teams ausgetragen werden.

"Ich glaube, dass wir so weltweit noch mehr Fußball-Fans gewinnen", sagte Infantino: "Die EM und auch die Copa America haben gezeigt, dass das Niveau des Weltfußballs sehr hoch ist und die WM die Teilnahme von 40 Teams verträgt. Auch deshalb, weil die WM mehr als ein Wettbewerb ist, es ist ein soziales Ereignis, das alle in einem Land mitträgt."

Wenn eine Nation neu an einer WM teilnehme, würden "alle fußballbegeistert - von der Großmutter zum Enkel", sagte Infantino, der die Aufstockung im Wahlkampf immer wieder angekündigt und verteidigt hatte: "Für die Entwicklung des Fußballs ist es daher sehr wichtig, dass wir mehr Länder und Regionen miteinbeziehen können."

Vor der Entscheidung bei der nächsten Council-Sitzung werde die FIFA aber "zunächst mit allen Involvierten sprechen: den Spielern, den Klubs, den Ligen, den Verbänden und auch unseren Partnern", sagte Infantino: "Dann werden wir sehen, was die überwiegende Meinung von allen ist."

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