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Williams-Fonte
Die Waliser um Kapitän Ashley Williams (r., gegen Fonte) mussten gegen Portugal in den Ausweichtrikots spielen © Getty Images

Dass sowohl Portugal als auch Wales im Halbfinale in ihren jeweiligen Ausweichtrikots auflaufen, sorgt für Verwunderung. Hintergrund ist eine Posse.

Die Trikots von Portugal und Wales im EM-Halbfinale haben durchaus für Verwunderung gesorgt.

Sowohl der "Gast" Wales als auch die "Heimmannschaft" Portugal traten in ihren Ausweichtrikots an.

Diese ungewöhnliche Wahl war das Resultat einer Posse: Laut UEFA-Regularien ist das erstgenannte Team in der Regel berechtigt, sein angestammtes Trikot zu tragen - im Falle Portugals also das dunkelrote.

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Da auch Wales normalerweise in rot aufläuft, war die Mannschaft von Chris Coleman dazu gezwungen, das dunkle Ausweich-Jersey zu tragen.

Probleme für Farbenblinde?

Dabei sah die UEFA in den beiden dunklen Trikots allerdings eine zu große Ähnlichkeit. Laut der Plattform OneFootball hätten Farbenblinde möglicherweise Probleme bei der Unterscheidung der Mannschaft bekommen können.

Wie Wales Online berichtet, versuchte daraufhin der walisische Verband einen Tausch zu erwirken, um anstelle des eher ungeliebten Ausweichtrikots in den angestammten roten Shirts auflaufen zu dürfen. Die Versuche blieben allerdings erfolglos.

Aberglaube als Tauschgrund

Anders als in der Gruppenphase: Im letzten Vorrundenspiel einigten sich die Waliser mit Russland auf einen Trikottausch. Nach der Niederlage gegen England im Ausweichtrikot im Spiel zuvor, wollte Wales aus Aberglaube nicht schon wieder in den dunklen Jerseys spielen.

Die Rechnung ging bekanntlich auf - ob ein erneuter Tausch die Waliser allerdings auch ins Finale gebracht hätte, lässt sich nun nicht mehr klären.

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