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Mehmet Scholl sieht im EM-Triumph der Portugiesen keine gute Entwicklung für den Fußball. Freuen könne er sich mit den Champions, die ihn an ein Bayern-Trauma erinnern, nicht.

Ex-Nationalspieler Mehmet Scholl hat an Portugals EM-Triumph wenig Grund zur Freude.

"Ich weiß nicht, ob ich mich mit den Portugiesen freuen kann", haderte Scholl in der ARD. "Die Art und Weise wie Portugal Fußball spielt, sollte nicht die Zukunft sein. Das war nur auf Erfolg ausgelegt. Das erinnert an das Finale dahoam, das Bayern gegen Chelsea verloren hat. Jetzt lassen wir's gut sein."

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Portugal habe es lediglich verstanden, "durch systematische Fouls das Spiel des Gegners unschädlich zu machen und zu verlangsamen".

Dabei spricht die Finalstatistik eine andere Sprache: Zwölf Fouls begingen die Portugiesen in 120 Minuten. Gegner Frankreich foulte genauso oft.

Immerhin rang sich Scholl letztlich doch noch zu einem Lob für den Europameister durch: "Aber herzlichen Glückwunsch! Sie haben verdient gewonnen im Finale."

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