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Nach dem EM-Aus gegen Deutschland betreibt Italiens Nationaltrainer Antonio Conte Medienschelte. Er habe sich "wirklich niemals unterstützt gefühlt".

Der scheidende italienische Nationaltrainer Antonio Conte hat nach der Viertelfinal-Niederlage im Elfmeter-Krimi gegen Deutschland bei der EM mit den Medien abgerechnet.

"Manche wollten jede Chance nutzen, Zwietracht zu säen oder Aufmerksamkeit im Fernsehen zu erhaschen", sagte der Coach, der zum FC Chelsea wechseln wird.

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"Ich habe mich wirklich niemals unterstützt gefühlt. Von niemandem", erklärt der 46-Jährige: "Okay, der Präsident des Verbandes stand immer auf meiner Seite. Die Presse aber nicht. Ich hätte durchaus gerne weiter gearbeitet als Nationaltrainer, aber aufgrund einiger Umstände habe ich mich schon vor dem Turnier entschieden, aufzuhören."

Die Spieler dagegen, versicherte Conte, "haben einen festen Platz in meinem Herzen. Es waren zwei wundervolle Jahre, die in den vergangenen acht Wochen ihren Höhepunkt erlebt haben. Es ist nur schade, dass es so bitter zu Ende geht."

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