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Arjen Robben für die Niederlande gegen Island
Arjen Robben (r.) und die Niederlande verpassten die Qualifikation für die EM 2016 - unter anderem gegen Island © Getty Images

Trotz Kritik hält die UEFA auch für die kommende EM am Modus von 24 Teilnehmern fest. Eine weitere Aufstockung schließt der Verband zumindest nicht aus.

Die EM in Frankreich wird erstmals mit 24 Teams ausgetragen. Ein Modus, der der UEFA auch von Bundestrainer Joachim Löw Kritik eingebracht hat – der aber womöglich noch nicht das Ende der Entwicklung markiert.

Eine weitere Aufstockung der Teilnehmerzahl auf 32 hält sich der Verband für das Turnier 2024 zumindest offen.

"Mehr als 32 wettbewerbsfähige Teams in Europa"

"Wir haben sicher mehr als 32 wettbewerbsfähige Teams in Europa", sagte UEFA-Interims-Generalsekretär Theodore Theodoridis während der Bilanz-Pressekonferenz in Paris auf die Frage eines Journalisten, welches Format er denn für das beste hielte und ob auch 32 Teams denkbar seien.

Eine weitere Aufstockung schloss er damit zwar nicht kategorisch aus.

Theodoridis relativierte aber, "ein Format mit 32 Mannschaften würde die Qualifikationsspiele überflüssig machen. Also müssen wir immer ausbalancieren, was am meisten Sinn macht."

Zudem gebe es bald ja auch noch die Nations League.

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EM 2020 erneut mit 24 Nationen

Hinsichtlich ihrer gegenwärtigen Expansion des Teilnehmerfeldes fühlt sich die UEFA allerdings bestätigt. 

"Es ist immer sehr schön, ein bis zwei Cinderella-Storys pro Turnier zu haben", sagte Theodoridis. "Dieses Mal waren es Wales und Island, das sind sehr positive Beispiele."

Vor allem die Fans aus den Ländern, die bei nur 16 Teams womöglich die Qualifikation nicht überstanden hätten, seien eine Bereicherung gewesen.

Bereits vor längerem hatte die UEFA beschlossen, an der kommenden EM-Endrunde 2020 erneut 24 Nationen teilnehmen zu lassen.

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