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Fans von Borussia Dortmund
Fans von Borussia Dortmund © Getty Images

Nach den Ausschreitungen beim Europa-League-Spiel bei PAOK Saloniki greift die Borussia hart durch. Die Fangruppierung soll keine Auswärtsdauerkarten mehr erhalten.

Borussia Dortmund hat auf die Ausschreitungen rund um das Europa-League-Spiel bei PAOK Saloniki (1:1) reagiert und einer Fangruppierung die Auswärtsdauerkarten für nationale sowie internationale Spiele entzogen. Dies gab der BVB am Donnerstag bekannt.

Die Mitglieder der "Desperados Dortmund 1999" seien "nach aktuellem Kenntnisstand für das Abbrennen und Werfen von Pyrotechnik sowie die daraus resultierenden Auseinandersetzungen maßgeblich verantwortlich", teilte der Verein mit.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte unmittelbar nach den Ausschreitungen erklärt, dass die Vorfälle für die Verantwortlichen nicht ohne Folgen bleiben werden.

Nun setzte der Klub die Ankündigung um. Sollte sich bei den Ermittlungen herausstellen, dass noch weitere Personen anderer Ultra- oder Fangruppen beteiligt waren, will man auch gegen diese vorgehen.

Während der Begegnung in Griechenland hatten BVB-Fans bengalische Feuer gezündet. Wie die Polizei Dortmund mitteilte, nahmen die griechischen Einsatzkräfte daraufhin im Gästefanblock zwei Personen fest, diese wurden dem Haftrichter vorgeführt.

Schon vor dem Spiel war es zu Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Borussia-Ultras gekommen. Hierbei wurden Flaschen und Dosen auf die Polizei geworfen.

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