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Henrikh Mkhitaryans Herkunft könnte in der Europa League für Zündstoff sorgen. Deshalb lässt der BVB den Armenier lieber Zuhause © Getty Images

Dortmund - Der Armenier fehlt beim Europa-League-Auftritt in Baku aus politischen Gründen. Der Verein fürchtet, sein Mitwirken in Aserbaidschan könnte für Zündstoff sorgen.

Borussia Dortmund wird beim Europa-League-Auftritt gegen FK Qäbälä (Do., ab 17 Uhr LIVE bei SPORT1.fm und im LIVETICKER) aller Voraussicht nach auf Henrikh Mkhitaryan verzichten.

Der Grund: Der BVB hat Angst um die Sicherheit seines Mittelfeld-Stars. 

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte der Bild: "Mkhitaryan wird wahrscheinlich nicht mitfliegen. Es gibt Sicherheitsbedenken, und wenn ein Spieler sich nicht wohlfühlen könnte und er Angst haben müsste, dann würden wir dem selbstverständlich Rechnung tragen."

Hintergrund: Das dritte Gruppenspiel der Schwarz-Gelben wird in Baku ausgetragen, der Hauptstadt Aserbaidschans. Und zwischen Aserbaidschan und Mkhitaryans Heimatland Armenien bestehen erhebliche politische Spannungen.

Watzke zur Bild: "Wir haben die Lage geprüft, und es herrscht zwischen Armenien und Aserbaidschan eine derartige Konflikt-Situation, dass wir hier auch eine persönliche Fürsorgepflicht gegenüber unserem Spieler haben."

Auch ohne Mkhitaryan will der BVB in der Millionenstadt Baku einen weiteren Schritt Richtung Gruppensieg machen. Nach dem Sieg gegen Krasnodar und dem Remis in Saloniki führt Dortmund die Gruppe mit vier Zählern an.

Qäbälä kam in seinen bisherigen beiden Auftritten zu einem torlosen Remis gegen PAOK, gegen Krasnodar setzte es eine 1:2-Niederlage. 

Alle Infos zur Europa League inklusive des LIVE-Spiels Alkmaar gegen Augsburg (19 Uhr) sowie der Highlight-Zusammenfassungen von Qäbälä gegen Dortmund und Schalke gegen Prag sehen Sie am Donnerstag ab 18 Uhr LIVE auf SPORT1.

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