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Gelsenkirchen - Sportvorstand und Manager Horst Heldt wird nach dem Schalker Spiel gegen Prag eine Erklärung zur Zukunft abgeben. Dies verrät Aufsichtsratschef Clemens Tönnies SPORT1.

In der Frage um die Zukunft von Sportvorstand und Manager Horst Heldt hat Schalke 04 auch am Rande des 2:2 gegen Sparta Prag für Verwirrung gesorgt.

Zunächst hatte Aufsichtsratchef Clemens Tönnies eine Erklärung von Heldt für nach dem Spiel angekündigt.

Heldt verwies anschließend jedoch lediglich auf eine "zeitnahe Entscheidung".

"Wir haben ein konstruktives Gespräch gehabt. Es war aber so, dass wir das nicht beenden konnten, so dass wir zeitnah noch ein zweites Gespräch benötigen, dann gibt es eine Entscheidung", sagte Heldt SPORT1.

Diskussionen in der Loge

In einer Stadion-Loge hatte es eine rege Diskussion zwischen Heldt und Tönnies gegeben. Knapp zehn Minuten lang war durch die Scheibe zu sehen, wie die beiden Funktionäre debattieren. 

Zu Inhalten des Gesprächs mit Tönnies wollte sich Heldt später nicht äußern.

Seine Autorität sieht Heldt trotz des ganzen Wirbels nicht beschädigt: "Das Könnte sein, in dem Fall ist es aber nicht so. Ich mache hier meinen Job und den aus voller Überzeugung. Bis es ein Ergebnis gibt, gibt es an der Entscheidungsgewalt auch nichts zu rütteln."

Wegen des Gesprächs mit Heldt hatte Tönnies den Anpfiff der Begegnung in der UEFA Europa League verpasst.

Tönnies will Heidel holen

Heldt hatte schon am vergangenen Sonntag im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 erklärt, er habe seine Entscheidung für sich schon getroffen: "Ich werde mich noch in dieser Woche mit Clemens Tönnies zusammensetzen. Diese Woche wird eine Entscheidung verkündet."

Es ist davon auszugehen, dass Heldt Schalke verlassen wird. Tönnies favorisiert den Mainzer Manager Christian Heidel, der allerdings die Rheinhessen diese Saison noch nicht verlassen darf.

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