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Ein erst 18 Jahre alter Debütant bewahrt ManUnited vor dem Aus in der Zwischenrunde der Europa League. Sein Debüt verdankt der Youngster einem kurzfristigen Ausfall.

Manchester United hat auch dank eines 18 Jahre alten Debütanten eine Blamage in der Zwischenrunde der UEFA Europa League abgewendet.

Marcus Rashford ebnete beim am Ende standesgemäßen 5:1 (1:1)-Erfolg gegen den FC Midtjylland mit einem Doppelpack dem Team von Louis van Gaal den Weg ins Achtelfinale. (Die Achtelfinal-Auslosung ab 12.45 Uhr im LIVESTREAM)

Das Hinspiel vor einer Woche in Dänemark hatte der englische Traditionsklub überraschend mit 1:2 verloren.

Martial verletzt sich beim Aufwärmen

Rashford rutschte erst kurzfristig in die Startelf, weil sich Anthony Martial beim Warmmachen verletzte. Der Youngster brachte United mit seinen beiden Treffern (64., 75.) nach dem Rückstand durch Pione Sisto (28.) und dem Ausgleich durch ein Eigentor von Nikolay Bodurov (32.) auf die Siegerstraße.

Anschließend sorgten Ander Herrera (88., Elfmeter) und Memphis Depay (90.) für klare Verhältnisse.

Die Gäste beendeten die Partie nach der gelb-roten Karte gegen Andre Römer (89.) zu zehnt. Aufseiten der Gastgeber scheiterte Juan Mata mit einem Foulelfmeter an Midtjyllands Keeper Mikkel Andersen (43.).

Rashford beeindruckt Schweinsteiger

ManUnited musste gegen die Dänen erneut ohne Bastian Schweinsteiger auskommen. Der verletzte Kapitän der deutschen Nationalmannschaft drückte seinem Team trotzdem mit Erfolg die Daumen und freute sich über den Achtelfinaleinzug.

"Ich bin froh, dass wir es geschafft haben", twitterte Schweinsteiger und schwärmte vom Matchwinner: "Was für eine fantastische Leistung von Marcus Rashford bei seinem Profidebüt."

Sevilla trotz Niederlage weiter - Neapel raus

Titelverteidiger FC Sevilla kam trotz einer 0:1 (0:1)-Pleite bei Molde FK eine Runde weiter, das Hinspiel hatten die Andalusier mit 3:0 gewonnen.

Mitfavorit Tottenham Hotspur steht nach einem 3:0 (1:0) gegen den AC Florenz (Hinspiel 1:1) im Achtelfinale. Der SSC Neapel scheiterte hingegen durch ein 1:1 (1:0) gegen den FC Villarreal, der das erste Aufeinandertreffen 1:0 für sich entschieden hatte.

Basels Traum vom Heimfinale lebt

Der Traum des FC Basel von der Teilnahme am Endspiel im eigenen Stadion lebt - drohte gegen den AS St. Etienne allerdings zu platzen.

Nach der 2:3-Niederlage vor Wochenfrist in Frankreich gewann der Schweizer Serienmeister das Rückspiel in einer dramatischen Schlussphase mit 2:1 (1:0).

Lucca Zuffi brachte den FCB zunächst in Führung (15.), ehe sich kurz vor dem Ende die Ereignisse überschlugen. In der 90. Minute schoss Moustapha Sall die Franzosen mit seinem Ausgleichstreffer vermeintlich ins Achtelfinale, doch in der Nachspielzeit sorgte erneut Zuffi (90.+2) für Basels Sieg.

Beide Mannschaften beendeten die Partie nach gelb-roten Karten gegen Breel Embolo (82.) und Valentin Eysseric (84.) zu zehnt.

Indes behauptete sich der RSC Anderlecht mit 2:1 gegen Olympiakos Piräus und qualifizierte sich ebenfalls für die Runde der letzten 16.

Das Achtelfinale wird am Freitag (ab 12.45 Uhr im LIVESTREAM) im Schweizer Nyon ausgelost und wird am 10. sowie 17. März ausgespielt. Ab dem Achtelfinale können auch Mannschaften aus dem gleichen Land gegeneinander gelost werden.

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