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Manchester - Wayne Rooney führt die Red Devils mit einem historischen Treffer zum Sieg über Feyenoord, sorgt anschließend aber für Verwirrung. Es geht um seine mutmaßliche Suff-Nacht.

Wayne Rooney hat es nicht verlernt. Der Stürmer von Manchester United traf im Europa-League-Spiel gegen Feyenoord Rotterdam und legte damit den Grundstein für den ungefährdeten 4:0-Sieg der Red Devils.

Das Team von Jose Mourinho vermied damit den vorzeitigen K.o. in der Gruppenphase.

Rooney verwertete in der 35. Minute ein perfektes Zuspiel von Zlatan Ibrahimovic und überwand Gäste-Keeper Bradley Jones mit einem herrlichen Lupfer.

Rooney leugnet Vorfall

Rooney war zuletzt nach dem 3:0-Sieg von England gegen Schottland in die Schlagzeilen geraten, als er in einer Hotelbar zu tief ins Glas geschaut hatte. Die englische Boulevardzeitung The Sun hatte berichtet, Rooney hätte den Abend nach dem Spiel an der Bar des Teamhotels verbracht und ausgiebig Wein und Bier getrunken.

Das dementierte Rooney nun. "All das ist von Leuten wie Ihnen geschaffen worden, die solche Fragen stellen", erklärte er dem Journalisten Des Kelly von BT Sport. "Die Medien bauschen die Geschichte auf und machen aus nichts eine große Sache. Tatsächlich habe ich diese Hochzeit nie besucht und ich finde, es ist eine Schande, dass ich nach einem solch großen Sieg darüber sprechen muss."

Rooney überholt van Nistelrooy

Ungeachtet dessen gelang Rooney Historisches: Dank seines Treffers ist der 31-Jährige jetzt der United-Spieler mit den meisten Toren in der Europapokal-Historie. Rooney überholte mit jetzt 39 Buden United-Legende Ruud van Nistelrooy, der es auf 38 Tore gebracht hatte. Dahinter rangieren Ryan Giggs (29) und Denis Law (28).

"Das ist wundervoll für ihn. Das sind Zahlen, die in die Geschichte eingehen. Ich freue mich für ihn", sagte Mourinho.

Auch Mkhitaryan mit starkem Comeback

Vergessen und vergeben: Vor allem, weil Rooney auch noch den Assist zum 2:0 von Juan Mata gab. Die weiteren Treffer erzielten Bradley Jones (Eigentor) und Jesse Lingard.

Der Ex-Dortmunder Henrikh Mkhitaryan stand bei ManUnited wieder in der Startelf und drückte dem Spiel seinen Stempel auf.  In den beiden vergangenen Premier-League-Spielen hatte der Armenier nicht einmal im Kader gestanden.

Mourinho: "Wollen die Europa League gewinnen"

Damit kletterte die Mourinho-Elf hinter Spitzenreiter Fenerbahce Istanbul auf Platz zwei und hat nun gute Chancen, in der Europa League zu überwintern.

"Wir haben diesen Sieg gebraucht, weil wir die Europa League gewinnen wollen oder es zumindest versuchen wollen. Dafür müssen wir die Gruppenphase überstehen", sagte Mourinho

Am letzten Spieltag bei Zorya Luhansk genügt schon ein Remis, um sich für die K.o.-Runde zu qualifizieren.

Zaubertor in Rom

Der AS Rom mit Nationalspieler Antonio Rüdiger in der Startelf, aber ohne den verletzten Francesco Totti, machte derweil den vorzeitigen Einzug ins Sechzehntelfinale perfekt.

Die Roma besiegte den tschechischen Meister Viktoria Pilsen mit 4:1 (1:1). Edin Dzeko (11./61./88.) und Diego Perotti (82.) erzielten die Treffer für den italienischen Tabellenzweiten, Rüdiger gab die Vorlage für das zweite Tor. Martin Zeman (18.) war der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer gelungen.

Der Treffer von Perotti war besonders sehenswert. Mit einem sogenannten Rabona-Kick überlupfte er den gegnerischen Keeper.

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