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Beim FC Schalke erklärt der erneute Tor-Debütant Guido Burgstaller seinen wichtigen Führungstreffer. Gladbachs Dieter Hecking fordert für das Rückspiel eine spezielle Mentalität.

Durch die Heimniederlage von Borussia Mönchengladbach gegen Florenz stehen die Chancen auf das Achtelfinale in der UEFA Europa League alles andere als gut.

Trainer Dieter Hecking zeigte sich von der Leistung der Italiener dennoch unbeeindruckt, Patrick Herrmann fühlte sich ungerecht behandelt.

Bei Schalke 04 freute sich der erneute Tor-Debütant Guido Burgstaller mehr über die gute Ausgangsposition für das Rückspiel gegen Saloniki als über seinen wichtigen Führungstreffer.

SPORT1 fasst die Stimmen von SPORT1 und Sky der beiden Spiele zusammen:

Schalke 04 - PAOK Saloniki

Guido Burgstaller (Schalke 04): "Ich hatte das Glück, dass ich am richtigen Fleck stehe. Das Wichtigste sind aber die drei Punkte. Wir haben uns heute eine richtig gute Ausgangsposition geschaffen."

Max Meyer (Schalke 04): "So haben wir uns das vorgestellt. PAOK hat am Anfang sehr viel Druck gemacht und die Kulisse ist ihr zwölfter Mann. Wir haben dem aber gut standgehalten. Das müssen wir jetzt im Rückspiel bestätigen und dann kommen wir auch weiter."

Markus Weinzierl (Schalke 04): "Wir sind noch nicht weiter, aber haben eine gute Ausgangsposition. Die zwei Tore zum Schluss haben uns ein dickes Polster gegeben und viel Selbstvertrauen. Wir sind in einer guten Entwicklung seit einigen Wochen, haben uns auch heute im Spiel gesteigert. Es wurde hier als Hexenkessel beschrieben, vor allem vor dem Anpfiff war die Stimmung eine ganz besondere."

über Klaas-Han Huntelaar: "Man wünscht es sich natürlich, dass ein Stürmer direkt ankommt. Er hat eindrucksvoll bewiesen, dass er Qualität hat. Er hat das Selbstvertrauen aus der 2. Liga mitgenommen und macht wichtige Tore für uns.“

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Klaas-Jan Huntelaar (Schalke 04): "Das Tor war schön. Bei meinem Knie läuft auch wieder alles super, ich fühle mich körperlich wieder gut. Ich bin bereit."

Leon Goretzka (Mittelfeld, Schalke 04): "Wir haben uns eine gute Situation für das Rückspiel geschaffen. Trotzdem brauchen wir auch im Rückspiel eine konzentrierte und abgeklärte Leistung und dann sieht es auch gut aus mit dem Weiterkommen. Die Kulisse hier ist sehr beeindruckend und sehr hitzig. Unser Ziel war es, die Fans zu beruhigen und das ist uns auch sehr gut gelungen. Wir haben immer gesagt, dass wir in der Europa League für Furore sorgen wollen.“ 

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Borussia Mönchengladbach - AC Florenz

Patrick Herrmann (Borussia Mönchengladbach): "Es fühlt sich verdammt bitter an. Es ist kaum in Worte zu fassen, wenn man eigentlich ein super Spiel macht, sich viele Torchancen erarbeitet und trotzdem 0:1 verliert. Das Gute ist, dass wir noch ein Rückspiel haben. Wir müssen an das anknüpfen, was wir heute gezeigt haben und die Torchancen nutzen."

über die vermeintliche Elfer-Szene: "Für mich hat es sich wie ein Elfmeter angefühlt. Ich spiele klar den Ball. Aber nur weil ich zum Torschuss komme, heißt das ja nicht, dass man danach abgeräumt werden darf. Daher war es ein klarer Elfmeter."

Dieter Hecking (Borussia Mönchengladbach): "Die Mannschaft hat ein richtig tolles Spiel gemacht. Wir haben uns leider in der entscheidenden Phase nicht für den Aufwand, den wir betrieben haben, belohnt. Man kann unsere Chancenverwertung kritisch sehen. Ich hoffe, dass wir es im Rückspiel besser machen."

über die Chancen im Rückspiel: "Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass wir auswärts immer in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen. Der eine oder andere ist im Rückspiel auch wieder einsatzbereit, ich denke da an Raffael oder auch Jonas Hoffmann. Der Optimismus ist durch die Niederlage ein bisschen gedämpft, aber Florenz hat mich jetzt nicht so beeindruckt, dass ich sage, wir hätten nächste Woche keine Chance. Der Tenor in der Kabine war: Die sind noch nicht durch. Und genau diese Mentalität brauchen wir." 

Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach): "Wir müssen uns ankreiden lassen, dass wir die Chancen nicht genutzt haben. Wir geraten durch ein absolutes Traumtor ins Hintertreffen. Wir haben nach der Pause weiter angetrieben und uns weitere Chancen herausgespielt, aber es nicht geschafft den Ausgleich zu erzielen. Unterm Strich steht die Niederlage, dennoch muss uns der Auftritt Mut geben, um nächste Woche vielleicht etwas Besonderes zu schaffen."

Max Eberl (Borussia Mönchengladbach): "Man geht nach so einer wirklich guten Leistung sehr verärgert vom Platz. Wir hätten den Sieg verdient gehabt. Aber im Fußball können wir über Ballbesitz, Torchancen und ganz viele Dinge reden, aber am langen Ende zählt das Ergebnis."

Milan Badelj (AC Florenz): "Der Sieg war glücklich. Gladbach hätte in der ersten Halbzeit zwei, drei Tore machen können. Aber im Fußball ist es eben so, wenn du das Tor nicht machst, kriegst du eins. Wir haben in Florenz noch ein richtig schweres Spiel gegen diese richtig gute Mannschaft. Es ist noch nicht vorbei."

über das Freistoßtor von Bernardeschi: "Ich habe von der ersten Millisekunde gesehen, dass es ein Tor sein wird. Es ist super, dass wir so einen Spieler wie Bernardeschi in unserer Mannschaft haben."

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