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Ein Fan der Königsblauen berichtet SPORT1 von entwürdigenden Schikanen der griechischen Sicherheitskräfte - vor und nach dem Spiel bei PAOK Saloniki.

Am Tag nach dem Spiel in der UEFA Europa League bei PAOK Saloniki (3:0) sind erschreckende Details über Schikanen der Schalker Fans bekannt geworden.

In der Sendung "Warm Up" bei SPORT1 erzählte ein Anhänger der Königsblauen von entwürdigenden Kontrollen beim Einlass vor dem Spiel.

"Ein Kollege durfte sich nackt ausziehen, auch die Unterhose musste weg", schilderte Volker Kunze, Chef des Fanklubs "Royal Blue Bavaria", per Skype-Schalte.

Dies sei jedoch nur der Beginn der Kontrollwut der griechischen Ordner gewesen. Bei der letzten Kontrolle sei sämtlichen Gäste-Fans das Kleingeld abgenommen worden – mit der Begründung, dass die Münzen als Wurfgeschosse missbraucht werden könnten.

"Wir standen mehr als 30 Meter vom Platz weg", sagte Kunze, der anschließend auch noch Opfer von Gewalt wurde.

"Ich habe einen Polizisten freundlich gefragt, wo ich hin soll. Daraufhin knallte er mir eine ins Gesicht. Als ich ihn fragte, was das soll, habe ich die zweite gefangen", so Kunze, der am Freitagabend immer noch in Thessalonki weilte.

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Auch nach dem Spiel gingen die Repressalien weiter, nach einer eineinhalb-stündigen Fahrt seien die Fans zwei Kilometer von dem Standort abgesetzt worden, wo sie die Reise zum Stadion angetreten hatten.

Kunze kündigte an, Schalke 04 über das Vorgehen der griechischen Sicherheitskräfte zu informieren.

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