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Leon Goretzka renkt sich beim Europa-League-Aus gegen Amsterdam den Kiefer aus. Manager Heidel widerspricht bei der weiteren Diagnose Trainer Weinzierl.

Dem FC Schalke 04 droht nach dem Viertelfinal-Aus in der UEFA Europa League der Ausfall seines Nationalspielers Leon Goretzka. Der 22-Jährige war beim 3:2 nach Verlängerung im Rückspiel gegen Ajax Amsterdam in der 84. Minute ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht worden.

"Er ist mit dem Torwart zusammengeprallt und hat sich dabei den Kiefer ausgerenkt", berichtete Trainer Markus Weinzierl.

Heidel widerspricht Weinzierl

Am Freitag stellte Sportvorstand Christian Heidel klar, dass Goretzka sich nicht, wie Weinzierl berichtet hatte, in der Halbzeitpause übergeben habe. Es habe auch keine Symptome für eine Gehirnerschütterung gegeben. Ihm musste allerdings in der Pause der Kiefer eingerenkt werden, so Heidel.

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Goretzka erzielte in der 53. Minute sogar die 1:0-Führung der Königsblauen, ehe er in der Schlussphase der regulären Spielzeit vom Feld geführt werden musste.

Fraglich ist auch, ob am Sonntag (17.30 Uhr) im Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig Linksverteidiger Sead Kolasinac einsatzbereit ist. Er habe in der Verlängerung starke Schmerzen gehabt, aber trotzdem weitergespielt, berichtete Heidel.

Der Bosnier klagt seit Wochen über Adduktorenprobleme.

Kreuzband macht Choupo-Moting Probleme

Weiter verzichten muss Trainer Weinzierl auf Offensivspieler Eric Maxim Choupo-Moting. Eine MRT-Untersuchung ergab, dass der Kameruner sich vor zwei Wochen am Kreuzband verletzt hat.

"Es ist kein Riss oder Anriss, aber in den nächsten beiden Spielen wird er auf jeden Fall fehlen", sagte Heidel. "Wir gehen auf dem Zahnfleisch", sagte Weinzierl am Freitag, "ich kann noch nicht sagen, wer am Sonntag zur Verfügung steht."

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