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1. FFC Frankfurt v Paris St. Germain - UEFA Women's Champions League Final
Bundeskanzlerin Angela Merkel (r.) wünscht den deutschen Frauen in Kanada viel Glück © Getty Images

Bundestrainerin Silvia Neid freut sich bei der Frauen-WM in Kanada über die Unterstützung aus der Heimat. "Bundeskanzlerin Angela Merkel hat schon eine SMS geschickt und über fünf Millionen TV-Zuschauer sind natürlich super", sagte die 51-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Norwegen am Donnerstag (22.00): "Das zeigt die Fußballbegeisterung in unserem Land und dass wir viel Unterstützung bekommen."

Auch Bundestrainer Joachim Löw drückt den Frauen fest die Daumen für die Titel-Mission. "Liebe Silvia, du hast wahnsinnig viele Titel gewonnen, bist wahnsinnig erfahren und hast das im Griff!", sagte Löw nach dem 1:2 (1:1) der Männer-Auswahl gegen die USA in Köln in der ARD: "Ich glaube, dass unsere Mädels sehr weit kommen. Wir können ins Finale kommen, das wünschen wir uns."

In der Neuauflage des EM-Finales von 2013 erwartet Neid einen offensivstarken Gegner. "Norwegen hat sich in den letzten zwei Jahren weiterentwickelt, sie sind noch variabler im Spiel nach vorne und haben gefährliche Spielerinnen in der Spitze", sagte Neid, die nach dem 10:0 gegen die Elfenbeinküste zum Auftakt den Gruppensieg als Ziel ausgibt.

 Ein Remis würde Deutschland reichen, um als punktgleicher Tabellenführer zum letzten Gruppenspiel gegen Thailand nach Winnipeg zu reisen. Norwegen hatte die Asiatinnen 4:0 bezwungen. Im Fernduell käme es dann am Montag (22.00 Uhr) wohl zu einem Wettschießen der beiden Ex-Weltmeister gegen die beiden WM-Debütanten, da bei Punktgleichheit zunächst die bessere Tordifferenz über die Platzierung entscheidet. Bei einem Erfolg wäre der Sieg in Gruppe B nur noch Formsache.

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