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Bastian Lerch wird beim Regionalliga-Match zwischen Fürth und Buchbach übel am Kopf getroffen. Der Torhüter verletzt sich schwer, sein Verein erwägt rechtliche Schritte.

Das Regionalligaspiel zwischen Geuther Fürth II und dem TSV Buchbach am Samstag ist von einem üblen Foulspiel überschattet worden.

Der Fürther Torhüter Bastian Lerch wurde in der 27. Spielminute von Gegenspieler Stefan Alschinger im Kampf um den Ball mit dem Fuß am Kopf getroffen und zog sich dabei ein offenes Schädelhirntrauma zu. 

Der Buchbacher Verteidiger rammte den aus dem Tor eilenden Schlussmann mit dem Stollen und fügte dem 19-Jährigen dabei ein Loch in der Schädeldecke zu.

Nach seiner Auswechslung klagte Lerch in der Kabine über Gedächtnisverlust. In der Nacht zum Sonntag musste der Keeper in der Uniklinik Erlangen von einem Neuro-Chirurgen operiert werden.

"Ich habe die OP gut überstanden", sagte Lerch von der Intensivstation aus der Bild. "An das Foul kann ich mich nicht mehr erinnern."

Alschinger sah für sein Einsteigen vom Schiedsrichter übrigens nur die Gelbe Karte.

"Die Fotos sind schlimm. Wir werden jetzt auch das Video-Material und weitere Zeugenaussage juristisch prüfen lassen und dann entscheiden, ob wir gegen den Spieler vorgehen werden", sagte Fürths Sportdirektor Martin Meichelbeck der Bild.

Lerch droht nun eine Pause von etwa drei Monaten.

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