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Aus den fünf Regionalligen steigen drei Teams auf

Die Duelle um den Aufstieg in die 3. Liga stehen fest. Noch ist aber offen, wer gegen die Teams aus der Regionalliga Südwest ran muss. Rainer Koch verteidigt den Modus.

Im Anschluss an die Begegnung der Regionalliga Bayern zwischen dem TSV Buchbach und Jahn Regensburg (1:0) sind am Sonntag die drei Duelle um die Aufstiegsplätze der 3. Liga ausgelost worden.

Demnach trifft der Meister der Regionalliga Nord auf den Meister der Regionalliga Bayern, der Meister der Regionalliga West muss gegen eines der beiden Teams der Regionalliga Südwest ran, und im dritten Duell trifft die zweite Mannschaft aus der Regionalliga Südwest auf den Meister der Regionalliga Nordost.

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Um einer möglichen Wettbewerbsverzerrung vorzubeugen, wird erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, welches der beiden Teams der Regionalliga Südwest in welchem Duell zum Einsatz kommt.

Nach aktuellem Stand würden sich der VfB Oldenburg (Regionalliga Nord) der FSV Zwickau (Regionalliga Nordost), die Sportfreunde Lotte (Regionalliga West) Waldhof Mannheim, der SV Elversberg (beide Regionalliga Südwest) und Jahn Regensburg aus der Regionalliga Bayern für die Relegationsspiele qualifizieren.

Koch verteidigt Relegationsmodus

Während sich die Diskussionen um den umstrittenen Aufstiegsmodus nach wie vor halten, verteidigt DFB-Interimspräsident Rainer Koch das System. Die aktuelle Situation sei zwar nicht optimal, aber auch nicht so einfach zu ändern.

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Rainer Koch (l.) beim Länderspiel gegen Italien in München © Getty Images

"Dass der Meister nicht direkt aufsteigen kann, ist misslich. Das könnten wir aber nur ändern, wenn wir die dritte Liga zweigleisig machen würden. Jedoch haben wir jetzt schon zu wenig Geld für unsere Drittligisten", sagte Koch zu SPORT1.

Aus diesem Grund sei es notwendig, den Aufstieg in dritte Liga über die Relegation zu lösen, so Koch weiter, der in dem Zusammenhang auch auf den Erfolg der aufgestiegenen Teams hinwies: "Man darf nicht übersehen, dass sich die Mannschaften, die sich in den letzten Jahren über die Relegation durchgesetzt haben, alle in der dritten Liga eine gute Rolle spielen."

Als Beispiel führte er die Würzburger Kickers an, die sich in der vergangenen Saison in der Relegation durchsetzten konnten und nun um den Aufstieg in die Zweite Liga kämpfen.

Bei den Verantwortlichen gebe es inzwischen ebenfalls eine Mehrheit, die den aktuellen Modus befürworte, so Koch weiter.

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