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Jordan Spieth (r.) stellte mit 28 Birdies einen neuen Bestwert auf
Jordan Spieth (r.) stellte mit 28 Birdies einen neuen Bestwert auf © Getty Images

Rekordmann Jordan Spieth hat das 79. US Masters gewonnen und in der Kathedrale des Golf den ersten Major-Sieg seiner Karriere gefeiert.

Der US-Amerikaner setzte sich nach vier Runden mit insgesamt 270 Schlägen vor dem Engländer Justin Rose und Phil Mickelson (USA/beide 274) durch.

So wenig Schläge wie Spieth hatte zuvor nur US-Superstar Tiger Woods 1997 benötigt, Spieths 28 Birdies waren ein neuer Bestwert.

Spieth, der seit dem ersten Turniertag an der Spitze gelegen hatte und während des gesamten Wochenendes kaum Schwächen zeigte, avancierte auch deshalb zum zweitjüngsten Masters-Sieger der Geschichte.

Jünger war bisher nur Woods 1997 bei seinem ersten von vier Erfolgen (21 Jahre und drei Monate).

Für Woods reichte es in diesem Jahr bei seinem Comeback nach mehr als zweimonatiger Wettkampfpause immerhin zu einem guten 17. Platz, der Weltranglistenerste Rory McIlroy (Nordirland) wurde Vierter.

Spieths Premieren-Sieg war derweil keinesfalls ein Zufallsprodukt. Schon im vergangenen Jahr hatte er an der legendären Magnolia Lane groß aufgespielt und den zweiten Platz belegt.

Die drei Turniere vor dem diesjährigen Masters beendete der Texaner zudem zweimal auf dem zweiten und einmal auf dem ersten Rang.

Für den jüngsten Triumph erhielt Spieth neben dem begehrten grünen Jackett und einem lebenslangen Masters-Startrecht einen Siegerscheck in Höhe von 1,8 Millionen Dollar (etwa 1,7 Millionen Euro).

Die deutschen Profis Bernhard Langer und Martin Kaymer hatten enttäuscht und die Teilnahme an den Finaltagen verpasst.

Während der zweimalige Masters-Champion Langer den Cut um einen Schlag verpasste, hatte der amtierende US-Open-Sieger Kaymer nach 36 Löchern fünf Schläge zuviel auf dem Konto.

Zahlreiche Stars aus anderen Sportarten reagierten mit Bewunderung für Spieths Triumph. Unter den Gratulanten waren auch NBA-Star Dirk Nowitzki und Tennis-Legende Boris Becker.

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