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Martin Kaymer hofft weiter auf den ersten Saisonsieg
Martin Kaymer ist der beste deutsche Golfspieler © Getty Images

Bernhard Langer und Martin Kaymer verpassen bei den British Open eine Verbesserung und rutschen im Tableau ab. Kaymers Flight-Partner Padraif Harrington überragt.

Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer hat am dritten Tag der 144. British Open den anvisierten Sprung in die Spitzengruppe klar verfehlt.

Der 30-Jährige, an Position 25 auf die dritte Runde gegangen, spielte im schottischen St. Andrews nur eine 70 und fiel im Klassement mit insgesamt 211 Schlägen auf den 33. Platz zurück.

Das gleiche Schicksal ereilte Bernhard Langer (217), der am Sonntag 73 Schläge benötigte. Der Altmeister liegt damit auf dem 78. und letzten Rang der noch verbliebenen Golfer.

Die Führung übernahmen mit insgesamt 204 Schlägen Louis Oosthuizen (Südafrika), Jason Day (Australien) und sensationell auch der 22 Jahre alte irische Amateur Paul Dunne. Der schwächelnde Halbzeitführende Dustin Johnson (USA/209 Schläge) fand sich am Sonntag nach einer indiskutablen 75, der zweitschlechtesten Tagesrunde, auf dem 18. Rang wieder.

Seinen bislang besten Tag erwischte Topfavorit Jordan Spieth (USA), der mit einer 66 auf den vierten Platz vorrückte und beim dritten Major des Jahres nun als erster Jäger des Führungstrios den dritten Triumph vor Augen hat.

Den Grand Slam mit Siegen bei den US Masters, den US Open, den British Open und der PGA Championship hat noch kein Golfer geschafft.

In glänzender Verfassung präsentierte sich unter anderem auch Kaymers Flight-Partner Padraig Harrington (Irland).

Der zweimalige Open-Sieger spielte eine 65 und ging als Fünfter ebenso wie der Tagesbeste Marc Leishman (Australien/64 Schläge) als nun Sechster auf Tuchfühlung zur Spitze.

Eigentlich hätte am Sonntagabend bereits der Sieger des ältesten noch ausgespielten Turniers gekürt werden sollen.

Da jedoch am Samstag starke Winde nur die Beendigung des am Vortag wegen Regens und Dunkelheit unterbrochenen zweiten Durchgangs erlaubten, verlängert sich "The Open" zum zweiten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs um 24 Stunden. 1988 war die Entscheidung über den Sieg auch erst am Montag gefallen.

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