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Martin Kaymer
Martin Kaymer hinkt seinen Ansprüchen derzeit hinterher © Getty Images

Routinier Bernhard Langer qualifiziert sich beim Masters in Augusta souverän für die Schlussrunden. Martin Kaymer kann das vorzeitige Aus gerade so abwenden.

Der frühere Golf-Weltranglisterste Martin Kaymer hat beim mit zehn Millionen Dollar dotierten US Masters in Augusta als zweiter Deutscher nach dem zweimaligen Titelgewinner Bernhard Langer den Cut geschafft.

Der 31-Jährige fiel allerdings nach dem zweiten Durchgang auf dem Par-72-Kurs durch eine 75 mit insgesamt 149 Schlägen um vier Plätze auf den 49. Rang zurück.

Damit liegt Kaymer 34 Plätze hinter Langer, der sich nach einer 73-Runde mit 145 Schlägen bei Halbzeit auf Rang 15 Chancen auf sein insgesamt zehntes Top-10-Ergebnis beim ersten Major-Turnier des Jahres ausrechnen kann.

Kaymer kämpft mit einem Gegner

Kaymer betonte nach der ersten Hälfte einmal mehr sein Unbehagen in Augusta: "Wenn ich am Abschlag stehe, hab ich den Eindruck, nicht nur gegen den Platz zu spielen, sondern auch gegen mein eigenes Gefühl."

Der ehemalige Weltranglistenerste aus Mettmann hatte auf dem von ihm wenig geliebten Kurs erneut einige Probleme und liegt nach einer 75er-Runde vier Schläge und 34 Plätze hinter Langer.

Immerhin gelang dem 31 Jahre alten zweimaligen Major-Sieger im Gegensatz zum Vorjahr die Qualifikation für die beiden Schlussrunden. Kaymer spielte auf der zweiten Runde insgesamt sechs Bogeys, zeigte aber auch einige starke Schläge.

Langer spielt "hervorragend"

Ganz anders erging es Langer. Dies sei eine seiner besten Runden in den letzten Jahren in Augusta gewesen, sagte der 58-Jährige nach seiner 73 auf dem Par-72-Kurs angesichts der stürmischen Bedingungen. "Mein Spiel war hervorragend. Ich bin zufrieden", urteilte Langer.

Der zweimalige Masters-Sieger erlaubte sich bei einem Birdie an Loch elf und zwölf zwei Bogeys. Doch insgesamt zeigte der Altmeister (145 Schläge) eine bemerkenswerte Leistung. Besonders die Annäherungsschläge des Anhauseners auf die Grüns waren äußerst präzise.

Spieth verteidigt Führung

Die Führung beim mit zehn Millionen Dollar dotierten ersten Major-Turnier des Jahres behauptete unterdessen US-Titelverteidiger Jordan Spieth. Der 22 Jahre alte Weltranglistenzweite leistete sich nach seiner starken 66er-Auftaktrunde jedoch eine nur sehr mäßige 74 und hat damit bei 140 Schlägen lediglich noch einen Schlag Vorsprung auf den Nordiren Rory McIlroy, der mit einer 71 überzeugte.

"Ich bin immer noch an der Spitze und kann mich nicht beschweren. Aber es war den gesamten Tag über ein Kampf", sagte Spieth. Hinter McIlroy folgen jeweils einen weiteren Schlag zurück der Neuseeländer Danny Lee und Spieths Landsmann Scott Piercy (beide 142).

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