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Jordan Spieth beim US PGA Championship in Charlotte
Jordan Spieth spielte auf der dritten Runde in Charlotte eine 71 © Getty Images

Jordan Spieth spielt beim US PGA Championship eine schwache dritte Runde und wird einen Rekord verpassen. Kevin Kisner steht vor seinem größten Triumph.

US-Star Jordan Spieth hat auch die dritte Runde der US PGA Championship nur mittelmäßig absolviert und überlässt den Kampf um den Sieg beim letzten Major der Saison anderen Golfern.

Der 24-Jährige, der in Charlotte/North Carolina mit einem Erfolg als jüngster Profi den Karriere-Grand-Slam komplettiert hätte, spielte am Samstag eine 71 und belegt mit insgesamt 216 Schlägen nur den 37. Rang.

Damit weist Spieth satte zehn Schläge Rückstand auf seinen Landsmann Kevin Kisner (206) auf, der vor dem Schlusstag die alleinige Führung eroberte. Sollte sich der 33-jährige Kisner der Angriffe seiner ärgsten Verfolger Chris Stroud (USA) und Hideki Matsuyama (Japan/beide 207) erwehren, würde er den größten Erfolg seiner Karriere feiern. Bislang ist ein zwölfter Platz bei der US Open 2015 Kisners bestes Major-Resultat.

Auf den Spuren von Woods und Co.

Solche Ergebnisse sind Spieth eigentlich fremd, die Leistung bei der mit 10,5 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung darf getrost als Ausrutscher angesehen werden. Und eigentlich hatte der Weltranglistenzweite im Quail Hollow Club ja auch Großes vollbringen wollen.

Siege bei allen vier Majors sind bislang nur Jack Nicklaus, Tiger Woods, Ben Hogan, Gary Player und Gene Sarazen gelungen. Spieth hätte mit einem Sieg den Altersrekord von Woods gebrochen, der dieses Ziel im Jahr 2000 mit 24 Jahren und sechs Monaten erreicht hatte. Spieth wird am Sonntag 24 Jahre und 17 Tage alt sein.

Deutsche Golfer sind in Quail Hollow nicht am Start. Martin Kaymer, Sieger von 2010, musste seinen Start wegen anhaltender Schmerzen in Arm und Schulter absagen.

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