vergrößernverkleinern
TOUR Championship - Final Round
Xander Schauffele besitzt einen deutschen Pass © Getty Images

Xander Schauffele sorgt beim Finale der US-Tour für Aufsehen. Die Biografie des 23-Jährigen ist recht kurios. Sogar Kaymer hat er überholt.

Xander Schauffele, Amerikaner mit deutschem Pass, hat als erster Neuling das US-Tour-Finale gewonnen.

Der 23-Jährige besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft, dank seines Vaters der halb Franzose und halb Deutscher ist. Seine Mutter ist taiwanesisch-japanischer Abstammung. Obendrein führt Schauffele seit dem 10. Juli die German Order of Merit an und ist damit Deutschlands bester Golfer, noch vor Martin Kaymer. Für Aufsehen sorgte Schauffele schon bei den US Open mit dem fünften Platz bei seinem Debüt.

"Unglaubliche Ehre"

Den Jackpot knackte aber  Justin Thomas: Der 24-Jährige sicherte sich mit seinem zweiten Platz beim Turnier in Atlanta/Georgia die Saisongesamtwertung und kassierte für den FedEx-Titel ein Extra-Preisgeld in Höhe von zehn Millionen US-Dollar.

"Als Profi willst du natürlich unbedingt auch das Turnier gewinnen, aber dann habe ich realisiert, was es für eine unglaubliche Ehre ist, die Gesamtwertung zu holen", sagte Thomas. Er gewann auf der US-Tour in diesem Jahr fünf Turniere, darunter sein erstes Major.

Spieth belegt Rang zwei

Der Weltranglistenzweite Jordan Spieth (USA) wurde Zweiter vor Schauffele und belegte auch in der abschließenden Saison-Geldrangliste den zweiten Platz. Mit 9,433 Millionen Dollar sammelte Spieth knapp 500.000 Dollar weniger als Thomas, der auf 9,921 Millionen Dollar kam.

Vor allem die Nervenstärke von Thomas beeindruckte. In Atlanta glückten ihm auf den letzten drei Löchern zwei Birdies, ohne diese hätte ihm der Verlust des Zehn-Millionen-Dollar-Schecks gedroht. "Er hat den Glauben an sich. Es ist eine Freude ihm zuzusehen, welche Fortschritte er in dieser Hinsicht in diesem Jahr gemacht hat", sagte Spieth, der sich den Gesamtsieg im FedEx Cup 2015 gesichert hatte.

Das US-Tour-Finale entschied Schauffele (23) mit 268 Schlägen knapp vor Thomas (269) sowie Russell Henley und Kevin Kisner (beide USA/270) für sich.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel