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Nikola Karabatic ist ins Visier der Justiz gerückt © Getty Images

Der französische Handball-Weltmeister Nikola Karabatic hat vor Gericht erneut die Beteiligung an einer Spielmanipulation zurückgewiesen.

"Ich würde nie auf meinen Sport wetten. Es verletzt mich, wenn Leute denken, dass ich ein Spiel verschoben habe. Das ist nicht akzeptabel", sagte der 31-Jährige am Mittwoch.

Der frühere Kieler und 15 weitere Personen müssen sich vor einem Strafgericht verantworten. Die Beschuldigten, zu denen auch Karabatics Lebensgefährtin Geraldine Pillet und sein Bruder Luka gehören, waren nach einem Spiel seines damaligen Arbeitgebers Montpellier AHB beim abstiegsgefährdeten Klub Cesson Rennes im Mai 2012 ins Visier der Justiz geraten.

Es bestand der Verdacht, dass die Spieler ein Auswärtsspiel manipulierten, um mit selbst platzierten oder durch Angehörige getätigte Wetten auf einen Halbzeitrückstand Geld zu kassieren.

Am 2. Oktober 2012 wurde gegen den heutigen Profi des FC Barcelona ein Strafverfahren eingeleitet, später kam Karabatic unter Auflagen wieder frei.

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