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Stefan Kretzschmar
Stefan Kretzschmar beendete 2007 seine Karriere als Handballspieler © Getty Images

München - SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar hofft nach der WM-Wildcard für die DHB-Frauen auf neue Euphorie. Mit seinem DHfK Leipzig freut er sich auf die erste Runde im DHB-Pokal.

Aus Eichenried berichten Christopher Horn, Thomas Walz und Victor Mansare

SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar hat sich positiv über die Wildcard für die deutschen Frauen bei der Handball-WM im Dezember in Dänemark geäußert.

"Nachdem die Männer schon eine Wildcard bekommen haben, kann ich jetzt schwer die Frauen dafür kritisieren. Es freut mich für die Mädels, dass sie dabei sind", sagte Kretzschmar am Rande des Pro-Am Golfturniers der BMW International Open in München zu SPORT1.

Schon die Männermannschaft hatte eine Wildcard für die Handball-WM Anfang des Jahres in Katar erhalten und wurde dort am Ende nach einer Viertelfinalniederlage gegen den Gastgeber Siebter.

"Für uns ist es natürlich sehr wichtig, dass wir dabei sind. Die Männer haben ihre Chance in Katar genutzt und wieder eine gewisse Euphorie für den Handball entfacht. Ein fader Beigeschmack bleibt allerdings", erinnert sich Kretzschmar.

Vorfreude auf DHB-Pokal

Denn prinzipiell hält der frühere Handball-Nationalspieler wenig von der Vergabe von Wildcards: "Mit dem sportlichen Gedanken hat das, was derzeit allgemein im Sport passiert, relativ wenig zu tun."

Stefan Kretzschmar beim Pro-Am Turnier
Stefan Kretzschmar beim Pro-Am Turnier der BMW International Open © SPORT1

Vorfreude empfindet das Aufsichtsratsmitglied des DHfK Leipzig dagegen im Hinblick auf die erste Runde im DHB-Pokal. "Für uns ist es ganz geil, weil wir gegen die zweite Leipziger Mannschaft und gegen die Füchse spielen. Das sind im August gleich zwei Knaller."

In der erstmals in einzelnen Top-4-Runden ausgetragenen Pokalrunde empfängt der Bundesliga-Aufsteiger zunächst Drittligist TSV Altenholz. Das zweite Spiel in der Messestadt bestreiten die Füchse Berlin gegen die SG LVB Leipzig.

"Den Modus muss man erst mal ausprobieren. Er ist sicher gut für die Zuschauerattraktivität", glaubt Kretzschmar.

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