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Nikola Karabatic
Nikola Karabatic wurde 2007 und 2014 zum Welthandballer gewählt © Getty Images

Ein Gericht in Montpellier verurteilt den Welthandballer Nikola Karabatic wegen der Beteiligung an einer Spielmanipulation. Der 31-Jährige kommt einigermaßen glimpflich davon.

Der französische Welthandballer Nikola Karabatic (31) ist wegen Beteiligung an einer Spielmanipulation zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro verurteilt worden.

Dies entschied ein Gericht in Montpellier am Freitag. Neben dem früheren Kieler wurden 15 weitere Personen mit verschiedenen Sanktionen belegt.

Im konkreten Fall geht es um ein Match vor mehr als drei Jahren. Im Mai 2012 hatte Karabatic mit seinem damaligen Team Montpellier HB überraschend beim Abstiegskandidaten Cesson-Rennes Metropole HB mit 28:31 verloren.

Wenig später geriet die Gruppe unter Verdacht, mit selbst oder durch Angehörige platzierten Wetten auf einen Halbzeitrückstand Geld kassiert zu haben.

Der 31-jährige Karabatic hatte die Anschuldigungen bis zuletzt zurückgewiesen. "Ich würde nie auf meinen Sport wetten. Es verletzt mich, wenn Leute denken, dass ich ein Spiel verschoben habe. Das ist nicht akzeptabel", hatte er gesagt.

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