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Karabatic (r.) gewann 2015 mit dem FC Barcelona die Champions League.
Karabatic (r.) gewann 2015 mit dem FC Barcelona die Champions League. © Getty Images

Der Ex-Kieler zieht seine Ausstiegsklausel und verlässt den amtierenden Champions-League-Sieger. Der Weg für die Rückkehr in seine französische Heimat ist damit frei.

Welthandballer Nikola Karabatic verlässt Champions-League-Sieger FC Barcelona vorzeitig.

Wie die Katalanen am Donnerstag mitteilten, macht der französische Welt- und Europameister sowie Olympiasieger von einer Kündigungsklausel in seinem bis 2017 laufenden Vertrag Gebrauch.

Über einen Wechsel des 31-Jährigen in seine Heimat zu Paris St. Germain wird schon länger spekuliert.

Der Ex-Kieler spielte seit 2013 für Barcelona. Mit den Spaniern gewann Karabatic insgesamt zwölf Titel, darunter Ende Mai die Champions League in Köln.

Karabatic und 15 weitere Personen müssen sich derzeit vor einem Strafgericht verantworten.

Die Beschuldigten, zu denen auch Karabatics Lebensgefährtin Geraldine Pillet und sein Bruder Luka gehören, waren nach einem Spiel seines damaligen Arbeitgebers Montpellier AHB beim abstiegsgefährdeten Klub Cesson Rennes im Mai 2012 ins Visier der Justiz geraten.

Es bestand der Verdacht, dass die Spieler ein Auswärtsspiel manipulierten, um mit selbst platzierten oder durch Angehörige getätigte Wetten auf einen Halbzeitrückstand Geld zu kassieren.

Am 2. Oktober 2012 wurde gegen Karabatic ein Strafverfahren eingeleitet.

Erst Mitte Juni wies der Rückraumspieler die Beteiligung an einer Spielmanipulation vor Gericht erneut zurück.

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