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Handball - Olympics: Day 12
Tobias Rechmann bei den Olympischen Spielen in Rio © Getty Images

Handball-Europameister Tobias Reichmann hat die Termindichte im deutschen Handball kritisiert. Auch der neues Modus der Champoins League passt dem 28-Jährigen nicht.

Tobias Reichmann hat wie schon seine Nationalmannschafts-Kollegen Christian Dissinger und Hendrik Pekeler die Termindichte im deutschen Handball kritisiert.

"Es gibt fast keine Verschnaufpausen mehr. Ich denke da nur an die Rhein-Neckar Löwen. Die Jungs wurden in der vergangenen Saison sonntags Meister und mussten montags bei der Nationalmannschaft sein. Das ist doch Wahnsinn", sagte Reichmann dem Mannheimer Morgen.

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Bei seinem derzeitigen Klub, dem polnischen Champions-League-Sieger KS Vive Tauron Kielce, sei die Belastung nicht ganz so hoch wie in der Bundesliga, sagte Reichmann: "Die polnische Liga geht in diesem Jahr Mitte Dezember in die Pause, so war es 2015 auch. Da kann ich nicht klagen. Die Bundesliga spielt aber immer noch am zweiten Weihnachtstag und kurz danach geht es dann dieses Mal mit der WM weiter."

In der kommenden Saison wechselt Reichmann zurück in die DKB HBL zur MT Melsungen.

Daneben kritisierte Reichmann auch den neuen Modus der Champions League, der bereits in der Gruppenphase Duelle zwischen Topklubs garantiert. "Diesen Modus haben sich ein paar Leute ausgedacht, die eher wirtschaftliche Ziele im Auge hatten und keine Rücksicht auf die Handballer genommen haben", sagte der 28-Jährige. 
 

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