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Flensburg-Handewitt - Wisla Plock Maik Machulla Mikael Jakobsson
Co-Trainer Maik Machulla (r.) muss bei der Niederlage der SG Flensburg-Handewitt als Spieler aushelfen © Imago

Ljubomir Vranjes muss mit der SG Flensburg-Handewitt bei Wisla Plock den Verletzungssorgen Tribut zollen. Co-Trainer Maik Machulla hilft als Spieler aus.

Der von Personalproblemen arg gebeutelte Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt hat die Gruppenphase der Champions League mit der vierten Niederlage im zehnten Spiel beendet.

Beim polnischen Spitzenklub Wisla Plock unterlagen die bereits für das Achtelfinale qualifizierten Norddeutschen 29:31 (13:14) (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan) und rutschten in der Staffel B auf den vierten Rang ab (Datencenter: Tabelle).

Flensburg droht dicker Brocken

Damit treffen die Flensburger, die in Drasko Nenadic mit sechs Treffern ihren besten Torschützen hatten, in der Runde der letzten 16 auf einen harten Brocken. Bei der Auslosung am Dienstag in Wien sind die möglichen Gegner der deutsche Rekordmeister THW Kiel, MKB Veszprem oder Vive Kielce.

Bereits am Samstag hatten die Rhein-Neckar Löwen eine deutliche Heimniederlage kassiert und damit den Sprung auf Platz zwei der Gruppe C verpasst.

Der chancenlose deutsche Vizemeister unterlag in St. Leon-Rot dem mazedonischen Pokalsieger HC Vardar Skopje mit 28:35 (13:20) und schließt die Vorrunde nur auf Platz drei ab.

Co-Trainer Machulla als Spieler aktiv

Weil insgesamt acht SG-Spieler fehlten, beantragten sogar Coach Ljubomir Vranjes und Co-Trainer Maik Machulla die Spielberechtigung für die Partie, Machulla kam auch über weite Strecken für die Gäste zum Einsatz und erzielte zwei Tore.

Vranjes war unter den erschwerten Bedingungen stolz auf die Leistung seines Teams: "Die Jungs haben alles gegeben und alles versucht. Auch wenn man mit Niederlagen nicht zufrieden sein soll, muss ich sagen: Hut ab!"

Die Löwen müssen im Achtelfinale der Königsklasse gegen einen Tabellenzweiten zunächst zu Hause antreten.

"Das war für jeden von uns ein gebrauchter Tag. Das war zu wenig", sagte ein enttäuschter Nationalmannschafts-Kapitän Uwe Gensheimer bei Sky, während Löwen-Coach Nikolaj Jacobsen kritisierte: "Nach 45 Minuten war das Spiel für uns vorbei. Wir haben zu viele Fehler gemacht und den Gegner zu oft zu Gegenstößen eingeladen."

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