vergrößernverkleinern
THW Kiel v Pick Szeged  - VELUX EHF Champions League Quarter Final
Der THW Kiel machte gegen Pick Szeged einen Zwei-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel wett © Getty Images

Nach der Hinspielpleite brennt der THW im Viertelfinale der Champions League gegen Pick Szeged ein Feuerwerk ab und steht nach einem furiosen Auftritt erneut im Finale Four.

Der deutsche Rekordmeister THW Kiel ist mit einer beeindruckenden Demonstration der eigenen Stärke ins Final Four der Champions League gestürmt.

Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason besiegte im Viertelfinal-Rückspiel EHF-Cup-Sieger Pick Szeged nach einem 29:31 im Hinspiel mit 31:23 (18:10) und darf auf den vierten Triumph in der europäischen Königsklasse nach 2007, 2010 und 2012 hoffen.

Bester THW-Werfer gegen den ungarischen Topklub war Rückraum-Star Filip Jicha mit acht Toren.

Wiedersehen mit Zeitz winkt

Neben dem deutschen Champion komplettieren der spanische Titelträger FC Barcelona, der polnische Serienmeister KS Vive Targi Kielce und der ungarische Rekordchampion MKB Veszprem mit dem Ex-Kieler Christian Zeitz das Finalturnier in Köln (30./31. Mai).

Die Auslosung der Halbfinals ist am Dienstag in der Domstadt.

"Das ist ein schönes Gefühl und das schönste Geschenk. Alle Mannschaften beim Final Four haben unglaubliche Qualität", sagte Geburtstagskind Jicha bei Sky

Furioser Start dank aggressiver Abwehr

Dank einer aggressiven Abwehr, einem starken Torhüter Andreas Palicka und einer eiskalten Chancenverwertung begann Kiel in eigener Halle furios.

Bereits nach elf Minuten führte der THW mit 7:2 und gönnte Szeged mit seinem Tempohandball keine Verschnaufpause.

Die Ungarn, die im Achtelfinale überraschend den deutschen Vizemeister Rhein-Neckar Löwen ausgeschaltet hatten, bekamen das flexible Kieler Spiel auch mit taktischen Umstellungen in der Abwehr nicht in den Griff.

Deutsche Serie geht weiter

Angetrieben von Jicha (33) zog Kiel in der 19. Minute bereits auf 12:4 davon und trat auch nach dem Wechsel dominant auf.

Szeged kam zwar etwas besser ins Spiel, verkürzte den Rückstand aber nicht entscheidend.

Damit findet auch die sechste Auflage des Final Four mit mindestens einem Bundesligisten statt. 

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel