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Nikola Karabatic wechselt aus Barcelona nach Paris © Getty Images

Thorsten Storm, Geschäftsführer des deutschen Rekordmeisters THW Kiel, hat den französischen Meister Paris St. Germain nach dem Transfer von Welthandballer Nikola Karabatic zum Top-Anwärter auf den Titel in der Champions League erklärt.

"Mit der Verpflichtung von Nikola hat sich Paris mit seinen eigentlich handballfremden finanziellen Möglichkeiten endgültig zum Top-Favoriten der Champions League gemausert", sagte Storm: "So ist das Geschäft, aber auch das muss man sportlich sehen."

Karabatic hatte in Paris am Dienstag einen Vierjahresvertrag unterschrieben. Der frühere Kieler, Welt- und Europameister sowie Olympiasieger mit Frankreich, hatte nach der abgelaufenen Saison von einer Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht und den FC Barcelona verlassen.

Karabatic stand seit 2013 bei den Katalanen unter Vertrag. Mit Barcelona gewann der Rückraumspieler insgesamt zwölf Titel, darunter Ende Mai die Champions League in Köln.

"Nikola ist für mich aktuell trotz seiner physisch seit Jahren aufwendigen Spielweise nach wie vor der beste Handballer der Welt", sagte Storm: "Er macht oft den Unterschied." Paris gilt dank der Millionen katarischer Investoren als die neue Macht im Handball.

Neben Karabatic stehen unter anderem Dänen-Shooter Mikkel Hansen sowie die französischen Weltmeister Daniel Narcisse und Thierry Omeyer, drei weitere frühere Welthandballer, im Kader von Trainer Noka Serdarusic.

Der Jahresetat des Klubs, der in der vergangenen Saison im Viertelfinale der Königsklasse ausgeschieden war, wird auf über 15 Millionen Euro geschätzt. 

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