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Joan Canellas vom THW Kiel
Joan Canellas ist spanischer Nationalspieler im Trikot des THW Kiel © Getty Images

Der THW verpasst in der Champions League einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale. In Celje springt für die Zebras nur ein Remis heraus. Rune Dahmke zielt am Besten.

Der THW Kiel hat in der Champions League einen großen Schritt Richtung Achtelfinale verpasst. Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason musste sich beim slowenischen Meister RK Celje mit einem 23:23 (14:14) begnügen und bleibt mit neun Punkten nach neun Spielen Vierter in der Gruppe A.

Bereits Rang sechs reicht zum Einzug in die K.o.-Runde aus, der Vorsprung auf die siebtplatzierten Slowenen beträgt bei noch fünf ausstehenden Spielen weiterhin sechs Zähler. Bester THW-Werfer war Nationalspieler Rune Dahmke mit fünf Toren.

"Wir haben uns in einigen Situationen dämlich angestellt und einige gute Chancen vergeben. Wir hätten gewinnen müssen", sagte Gislason bei Sky.

Landin zeigt starke Paraden

Nach ausgeglichener erster Halbzeit setzte sich der deutsche Rekordmeister auch dank der Paraden des dänischen Nationaltorhüters Niklas Landin auf 14:11 ab (27.), doch Celje glich in Überzahl bis zur Halbzeit wieder aus.

Kiel kam konzentriert aus der Kabine. In den ersten zwölf Minuten nach dem Wechsel ließen die Norddeutschen nur einen Gegentreffer zu und zogen wieder auf 18:15 (42.) davon.

Die Kieler, die das Hinspiel mit 35:32 für sich entschieden hatten, taten sich in der Offensive allerdings schwer, Celje glich erneut aus (20:20/52.) und ging sogar in Führung (23:22/58.). In der spannenden Schlussphase rettete Linksaußen Dahmke dem THW 23 Sekunden vor Schluss immerhin einen Punkt.

Drei Sekunden vor dem Ende flog Domagoj Duvnjak nach einem Foul noch mit Rot vom Feld.

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