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Wie geprügelte Hunde schleichen Kiels Domagoj Duvnjak und Keeper Andy Wolff von der Platte
Wie geprügelte Hunde schleichen Kiels Domagoj Duvnjak und Keeper Andy Wolff von der Platte © DPA Picture-Alliance

Nach der historischen Derby-Schlappe gegen Flensburg sinnt der THW auf schnelle Revanche (Mi., 18.30 Uhr im LIVETICKER). Manager Storm nordet seine Stars martialisch ein.

Thorsten Storm fühlte sich noch immer im Stolz verletzt. "Wenn du in einem solchen Spiel so eine Klatsche kriegst, dann tut das natürlich weh", sagte der Geschäftsführer des THW Kiel nach der höchsten Heim-Schlappe in einem Nordderby gegen die SG Flensburg-Handewitt.

Die 22:30-Klatsche in der Champions League gegen den Erzrivalen, noch dazu in eigener Halle, hatte gesessen. So richtig.

Auch wenn die sportlichen Folgen für die "Zebras" verschmerzbar sind - so will sich der Rekordmeister nicht noch einmal vorführen lassen. "Wir haben uns nicht gut verkauft und können es besser. Das werden die Jungs auch zeigen", sagte Storm.

Ab "in die nächste Schlacht"

Vor dem Rückspiel am Mittwoch (18.30 Uhr im LIVETICKER) in Flensburg richtete der Macher einen martialischen Appell an seine Stars: "Wir müssen aufstehen, den Mund abputzen und in die nächste Schlacht ziehen", forderte der Kieler Top-Funktionär: "Wir werden alles dafür tun, dass das nächste Spiel anders ausgeht."

Nach dem 24:23-Erfolg des THW im vermeintlich bedeutendsten Vergleich vor Wochenfrist in der Liga wird die Partie am Mittwoch das dritte Aufeinandertreffen der beiden Teams binnen elf Tagen sein.

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Vor dem Derby Nummer 91 ist es keine einfache Aufgabe, die Motivation wieder ans Maximum zu bringen. "Wir haben zwei Trainingseinheiten und dann spielen wir wieder", sagte Flensburgs Coach Ljubomir Vranjes bei Sky und fügte mit einem süffisanten Grinsen an: "Es sind momentan sehr viele Spiele gegen Kiel. Aber wir freuen uns drauf."

Eggert und Wanne führen THW vor

Im 90. Duell seit der Premiere 1984 lieferten sich beide Teams am Sonntagabend lange einen rassigen Kampf, ehe Flensburg nach der Pause angeführt von den Torjägern Anders Eggert (6) und Hampus Wanne (5) davonzog.

"Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung. Flensburg war in der zweiten Hälfte in allen Belangen besser als wir", sagte THW-Trainer Alfred Gislason. Dies soll sich schon am Mittwoch wieder ändern.

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