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Der SC Magdeburg feiert
Der SC Magdeburg steht in Endspiel © SPORT1

Die SG Flensburg-Handewitt und der SC Magdeburg bestreiten das Finale um den deutschen Handball-Pokal.

Magdeburg setzt sich im Halbfinale gegen Titelverteidiger Füchse Berlin mit 27:26 (12:15) durch.

Für das Team von Geir Sveinsson ist es die Chance auf den zweiten Triumph nach 1996. Zuletzt stand der SCM 2002 im Pokalfinale.

Im Duell zwischen den Hauptstädtern und dem SCM gingen beide Teams von Beginn an hart zur Sache - bis zur Halbzeitpause gab es fünf Zeitstrafen.

Erst führten die Magdeburger nach einem Treffer von Jacob Bagersted mit 8:5 (12.). Dann legten die Berliner um Bundestrainer Dagur Sigurdsson einen Zwischenspurt ein - Evgeni Pevnov traf zum 14:10 (27.).

Der Bundesliga-Vierte aus Magdeburg kam wütend aus der Kabine, doch die Füchse hielten dagegen. Fredrik Petersen erzielte per Siebenmeter das 19:15 (37.).

In der Folge musste Berlins Keeper Petr Stochl, der später Nationaltorwart Silvio Heinevetter weichen musste, jedoch immer öfter hinter sich greifen.

Andreas Rojewski schaffte das 19:19 für den Champions-League-Sieger von 2002 (42.) und ebnete den Weg für einen echten Thriller - mit besserem Ende für den SCM, der in Marko Bejzak und Jurek Nate seine treffsichersten Akteure hatte (beide 5).

Zuvor waren die  Flensburger durch das 24:23 (10:10) gegen die Rhein-Neckar Löwen zum fünften Mal in Folge ins Endspiel in Hamburg eingezogen. 2003, 2004 und 2005 gewannen die Fördestädter den Titel.

Das Finale steigt am Sonntag (14.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

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