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Flensburg und Magdeburg stehen sich nach zwei dramatischen Halbfinals im Endspiel des DHB-Pokals gegenüber. Es ist für beide die wohl letzte Chance auf einen Titel.

Zum ersten Mal in der Geschichte des REWE Final Four in Hamburg gab es in beiden Halbfinals Verlängerungen. Nicht ausgeschlossen, dass es im Endspiel den nächsten Krimi gibt.

Die SG Flensburg-Handewitt will gegen den SC Magdeburg (ab 14.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) seinen Titel im DHB-Pokal verteidigen.

Der Favorit muss jedoch auf Rasmus Lauge Schmidt verzichten, der nach seiner Roten Karte beim dramatischen Halbfinal-Sieg gegen die Rhein Neckar-Löwen gesperrt ist.

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Das Fehlen des starken Rückraumspielers ist ein herber Verlust. Der Taktgeber war gegen den Spitzenreiter der DKB HBL mit der beste Akteur, ließ sich aber in der Schlussphase zu einem Schlag hinreißen.

Für die SG könnte es nach dem Aus in der Champions League und angesichts drei Punkten Rückstand in der Meisterschaft die letzte Chance auf einen Titel in der laufenden Saison sein.

Der Gegner steckt durch das Scheitern im EHF Cup in einer ähnlichen Situation. Trainer Bennet Wiegert könnte dabei Geschichte schreiben.

Als Spieler hat er mit dem SCM alle Titel geholt – bis auf den nationalen Cup. Das könnte der 34-Jährige nun als Coach nachholen.

"Ich genieße die Stimmung und die Halle einfach", sagte er am Samstag nach dem Finaleinzug bei SPORT1. Ob er bei einem Triumph ebenso bodenständig reagieren würde?

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