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Andreas Wolff konnte die Niederlage des THW Kiel in Veszprem nicht verhindern
Andreas Wolff lehnte zuletzt ein Angebot zur Vertragsverlängerung beim THW Kiel ab © Getty Images

Der beim THW Kiel unzufriedene Andreas Wolff handelt sich bei der Suche nach einem neuen Klub eine Absage ein. Veszprems neuer Trainer kritisiert Wolff zudem.

Der wechselwillige Nationaltorhüter Andreas Wolff vom deutschen Rekordmeister THW Kiel ist beim ungarischen Champion KC Veszprem derzeit "kein Thema".

Das bestätigte Veszprems neuer Trainer Ljubomir Vranjes im Gespräch mit der dänisch-deutschen Tageszeitung Flensborg Avis: "Vor einigen Monaten gab es Interesse, aber wir haben nie mit Andreas Wolff konkret über Verträge gesprochen."

Vranjes, der den Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt nach acht Jahren verlässt, bewertet Wolffs Absichten grundsätzlich eher kritisch. "Seine Vorstellungen und die Vorstellungen von anderen Vereinen in Europa sind nicht auf einem Niveau", sagte der Schwede.

Wolff hatte zuletzt ein Angebot zur vorzeitigen Vertragsverlängerung in Kiel abgelehnt und in mehreren Interviews wegen seiner vermeintlich zu geringen Einsatzzeiten mit einem Vereinswechsel kokettiert.

Das brachte ihm auch die Kritik von Stefan Kretzschmar ein.

"Andreas Wolff ist schlecht beraten, solche Interviews zu geben. Er spielt beim großen THW Kiel und bekommt durchaus seine Spielanteile", sagte der SPORT1-Experte.

Europameister Wolff war erst vor der abgelaufenen Saison aus Wetzlar nach Kiel gewechselt und hat dort einen Vertrag bis 2019.

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