vergrößern verkleinern
HANDBALL-EURO-2016-RUS-GER
Steffen Weinhold verletzte sich in der letzten Minute © Getty Images

Die deutsche Nationalmannschaft bangt um zwei wichtige Leistungsträger. Bundestrainer Dagur Sigurdsson ist pessimistisch und kündigt bereits Nach-Nominierungen an.

Die deutschen Handballer bangen vor dem entscheidenden Hauptrundenspiel gegen Vize-Europameister Dänemark am Mittwoch (18.15 Uhr) um den Einsatz der beiden Leistungsträger Steffen Weinhold und Christian Dissinger.

Kapitän Weinhold verletzte sich in der letzten Spielminute der Partie gegen Russland (30:29) am Sonntagabend an den Adduktoren des linken Oberschenkels, Torjäger Dissinger verletzte sich bei einer Abwehraktion an der Hüfte. Bei Twitter kündigte der Kieler an: "Ich werde kämpfen, um weiter im Turnier zu sein."

"Es sieht leider schlecht aus", sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson und kündigte die Nachnominierung von Kai Häfner und Julius Kühn an.

Beide sollen am Montag nach Breslau reisen, über einen Spielertausch für das so wichtige Duell mit Dänemark will der Isländer bis Mittwochmorgen entscheiden.

Bei einem Sieg gegen die Skandinavier winkt der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) der Einzug ins Halbfinale.

"Gerade wenn man so einen tollen Erfolg hat, tut so eine Nachricht natürlich weh", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning unmittelbar nach dem Russland-Spiel: "Mein Gefühl ist, dass beide nicht spielen können. Ich habe gerade in der Kabine mit Christian Dissinger gesprochen und das hört sich ähnlich wie bei Steffen Weinhold nicht gut an."

Dissinger und Weinhold gehören bei der EM zur deutschen Stammsieben. "Wir fangen jetzt sofort mit der Pflege an", sagte Hanning. 

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel