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Daniel Stephan und Heiner Brand
Daniel Stephan und Heiner Brand ziehen ein positives WM-Fazit © Getty Images

Heiner Brand und Daniel Stephan finden trotz der Niederlage der Handball-Nationalmannschaft bei der WM im Viertelfinale gegen Katar lobende Worte für das DHB-Team.

Der frühere Bundestrainer Heiner Brand und der ehemalige Welthandballer Daniel Stephan haben trotz des verlorenen Viertelfinals gegen Katar ein positives WM-Fazit gezogen. "Das gibt uns sehr, sehr viel Mut für die Zukunft", sagte Brand nach der 24:26-Niederlage am Mittwoch gegen Gastgeber Katar. Man solle das Ausscheiden "nicht dramatisieren, sondern das Positive mitnehmen. Es gibt keinen Grund des Tadels".

Der Weltmeistertrainer von 2007 hob das "sehr, sehr positive Auftreten" des deutschen Teams hervor. "Wenn wir seriös weiterarbeiten und wenn die Vereine den jungen Spielern eine Chance geben, dann haben wir eine ganz gute Zukunft des deutschen Handballs vor uns", sagte Brand und erinnerte daran, dass noch "sehr, sehr gute Spieler" nachkommen, die der Mannschaft bis zur Heim-WM 2019 neue Impulse geben können. Schon beim nächsten Turnier traut der Gummersbacher der deutschen Mannschaft zu, wieder mit um die Medaillen zu spielen.

Auch Daniel Stephan sieht das Turnier als Schritt nach vorne. "Wir haben uns Respekt wiedergeholt. Die Handballwelt guckt wieder auf Deutschland. Das Turnier war ein Fingerzeig, dass mit Deutschland wieder zu rechnen ist", sagte der Europameister von 2004: "Wir haben ein einziges schlechtes Spiel gemacht. Der Rest war top. Deswegen glaube ich nicht, dass es jetzt einen Knacks gibt, sondern eher, dass uns das beflügelt, um beim nächsten Großereignis noch erfolgreicher zu sein." Die EM 2016 findet in Polen statt. "Da müssen wir angreifen", sagte Stephan.

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