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Petar Djordjic wurde im ehemaligen Jugoslawien geboren
Petar Djordjic wurde im ehemaligen Jugoslawien geboren © Getty Images

Petar Djordjic hat seine plötzliche Abkehr von der deutschen Nationalmannschaft mit zu geringem Engagement des Deutschen Handballbundes (DHB) begründet.

"Die Serben haben sich viel mehr um mich bemüht. Die wollten mich sofort. Und ich wollte nicht warten", sagte der Rückraumspieler des HSV Hamburg der Hamburger Morgenpost.

Am vergangenen Wochenende war der umworbene Rückraumspieler erstmals seit 2010 wieder für den Balkan-Staat aufgelaufen.

Seitdem Bundestrainer Dagur Sigurdsson im vergangenen August Nachfolger von Martin Heuberger geworden war, habe er nichts mehr von deutscher Seite gehört, erklärte Djordjic, der zuletzt lange wegen eines Kreuzbandrisses pausieren musste.

Noch im Januar 2014 hatte er betont, unbedingt für Deutschland spielen zu wollen: "Wenn ich einmal zusage, dann stehe ich zu 100 Prozent dazu." Doch die Einbürgerung dauerte Djordjic offenbar zu lange.

Der plötzliche Sinneswandel des potenziellen Nationalspielers, der nach der Saison aus Hamburg zur SG Flensburg-Handewitt zurückkehrt, sorgte beim DHB für Erstaunen.

"Wir waren überrascht, als wir gesehen haben, dass er wieder für Serbien spielt", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning dem Blatt: "Aber wir akzeptieren die Entscheidung."

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