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Tag Des Handballs 2017
Christian Prokop und das deutsche Team können sich auf die Mission Titelverteidigung vorbereiten. © Getty Images

Die deutsche Nationalmannschaft kann sich auf die Mission Titelverteidigung einstellen. Die starke Abwehr sorgt für den entscheidenden Sieg über Slowenien.

Europameister Deutschland kann seinen Titel bei der EM 2018 in Kroatien verteidigen.

Das Team von Bundestrainer Christian Prokop gewann am Samstag in Halle/Westfalen auch das zweite Qualifikationsspiel gegen Slowenien mit 25:20 (14:10) und ist damit sicher für das Turnier im Januar 2018 qualifiziert.

Den ersten Vergleich mit Slowenien hatte Deutschland am Mittwoch in Ljubljana mit 32:23 für sich entschieden und führt nun die Quali-Gruppe fünf mit acht Punkten uneinholbar an.

"Erfolg für's Mantra"

"Das war ein Erfolg für's Mantra", sagte Abwehrchef Finn Lemke - ließ aber offen, was genau er damit meinte. Der erneut großartig haltende Torhüter Andreas Wolff fand "dieses EM-Ticket total verdient".

"Es ging uns nicht ganz so locker von der Hand wie in Ljubljana, trotzdem haben wir auch knappe Phasen gemeistert. Ich bin überglücklich, dass wir das EM-Ticket heute gelöst haben", sagte Prokop in der ARD.

Später lobte er seine Mannschaft, die "in der ganzen Woche einen super Job gemacht und eine angenehme, lockere, sympathische, aber dennoch immer konzentrierte Stimmung erzeugt hat". Er habe diese positive Atmosphäre "von Anfang an gespürt, aber zu viel Lob im Vorfeld zahlt sich meistens nicht aus".

Kompromisslose Abwehr als Erfolgsgarant

Bester Werfer in Halle waren Patrick Wiencek, Fabian Wiede und Philipp Weber mit jeweils vier Treffern.

Die deutsche Mannschaft spielte über weite Strecken nicht ganz so dominant wie im ersten Spiel gegen die Slowenen, die sich deutlich besser auf den Gegner eingestellt hatten. Letztlich war die erneut kompromisslose Abwehr der Garant für den Erfolg.

Die beiden letzten Quali-Spiele sind am 14. Juni in Portugal und am 18. Juni in Bremen gegen die Schweiz.

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