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Im Stade Pierre-Mauroy von Lille werden 27.000 Zuschauer Frankreich gegen Island sehen
Im Stade Pierre-Mauroy von Lille werden 27.000 Zuschauer Frankreich gegen Island sehen © Getty Images

Die Handball-WM 2017 in Frankreich nimmt Fahrt auf - und bei SPORT1 verpassen Sie nichts. Alle Informationen zu den Achtelfinals mit Frankreich, Deutschland und Co.

Die Gruppenphase ist abgeschlossen, die Handball-Weltmeisterschaft 2017 in Frankreich geht in die heiße Phase. Am Samstag stehen die ersten vier Achtelfinals auf dem Programm.

Der Gastgeber bestreitet dabei die zweite Partie gegen Island (18 Uhr im LIVETICKER und im Livestream auf handball.dkb.de). Zuvor kämpfen bereits um 16 Uhr Mazedonien und Norwegen ums erste Viertelfinalticket (LIVETICKER und im Livestream auf handball.dkb.de). Um 20.45 Uhr müssen Russland gegen Slowenien und Brasilien gegen Spanien ran.

Am Sonntag bestreitet dann die deutsche Nationalmannschaft ihr Achtelfinale gegen Katar (ab 18 Uhr im LIVETICKER und im Livestream auf handball.dkb.de).

SPORT1 hat alle wichtigen Informationen zur Handball-WM.

+++ Das Achtelfinale im Überblick +++

Samstag, 21. Januar
Norwegen - Mazedonien in Albertville (16.00)
Frankreich - Island in Lille (18.00)
Brasilien - Spanien in Montpellier (20.45)
Russland - Slowenien in Paris (20.45)
   
Sonntag, 22. Januar
Weißrussland - Schweden in Lille (16.00)
Ungarn - Dänemark in Albertville (16.00)
Deutschland - Katar in Paris (18.00)
Kroatien - Ägypten in Montpellier (20.45)

+++ Sigurdsson hat gutes Gefühl +++

Die deutschen Handballer nehmen die K.o.-Phase bei der WM in Frankreich mit viel Vorfreude in Angriff.

"Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Paris", sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson am Samstagmorgen: "Wir haben gut gespielt und sind in guter Verfassung. Aber es ist noch nichts gewonnen."

Nach dem Gruppensieg mit der Optimalausbeute von fünf Siegen in fünf Spielen reiste die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) am Samstag von Rouen aus in die französische Hauptstadt.

Dort trifft sie im WM-Achtelfinale am Sonntag auf Vize-Weltmeister Katar.

Der Asienmeister sei "ein starker Gegner. Wir müssen hellwach sein", sagte Sigurdsson vor der Abfahrt: "Wir können viel kaputt machen, wenn wir nicht von Anfang an da sind."

Der deutsche Teambus verließ das Hotel vor den Toren Rouens um 10.32 Uhr. Für den Nachmittag war noch ein Training in Paris angesetzt.

+++ Frankreich knackt Zuschauerrekord +++

Wenn Gastgeber Frankreich im Achtelfinale auf Island trifft, werden so viele Zuschauer wie nie zuvor ein WM-Spiel sehen.

Das Stade Pierre-Mauroy in Lille wird mit 27.000 Zuschauern ausverkauft sein. Das bestätigte der Weltverband IHF SPORT1. Damit wird der Rekord aus dem Jahr 2007 geknackt: Damals sahen 19.000 Zuschauer das Finale zwischen Gastgeber Deutschland und Polen in der Arena in Köln.

Das Stadion in Lille ist normalerweise Heimstätte des Fußballklubs OSC Lille. Bei Fußballspielen finden dort 50.000 Zuschauer Platz. Bei geschlossenem Dach ist die Zuschauerzahl bei der Handball-WM auf 27.000 begrenzt.

Deutschlands Torwart Andreas Wolff freut sich schon auf das Spiel vor Rekordkulisse: "Wahnsinn, was die Franzosen hier machen. Wenn man hört, dass sie in einem Fußballstadion spielen, will man das unbedingt sehen", sagte Wolff. Er werde sich das Spiel im Fernsehen ansehen.

+++ Weißrussland komplettiert Achtelfinale +++

Der deutsche Gruppengegner hat sich den letzten Platz in der K.o.-Runde gesichert. Die Osteuropäer setzten sich mit 27:25 gegen Ungarn durch. Damit ist das Aus von Chile besiegelt, denen nur eine Niederlage Weißrusslands geholfen hätte.

+++ Schweden sichert sich Rang zwei +++

Die Skandinavier haben sich am letzten Spieltag der Gruppe D mit 33:26 gegen Ägypten durchgesetzt und damit Platz zwei erobert. Im Achtelfinale trifft Schweden damit auf Ungarn oder Weißrussland, die Afrikaner bekommen es mit Kroatien zu tun.

+++ Deutschland als Gruppensieger im Achtelfinale +++

Dank eines 28:21-Erfolgs gegen Kroatien steht Deutschland in der Runde der letzten 16 Teams. Am Sonntag geht es gegen Katar um den Einzug ins Viertelfinale.

Video

+++ IHF hofft auf Lösung im TV-Streit +++

Im Streit um die Fernsehrechte hat der Weltverband IHF den öffentlich-rechtlichen Sendern mit Blick auf die Handball-WM der Frauen in Deutschland (1. bis 17. Dezember 2017) ein Friedensangebot gemacht.

"Ich hoffe auf eine Lösung. ARD und ZDF sollen ein Angebot machen", sagte IHF-Präsident Hassan Moustafa auf einer Pressekonferenz in Rouen im Vorfeld des deutschen WM-Gruppenspiels gegen Kroatien. Zudem hoffe er, Rechteinhaber beIN Sports und die Sender treffen sich bei den Verhandlungen "in der Mitte".

Die laufende Männer-WM in Frankreich ist nicht im nationalen TV zu sehen, die Spiele der deutschen Nationalmannschaft sowie ausgewählte weitere Partien werden im Internet auf der Homepage eines Sponsors übertragen. Rechteinhaber beIN Sports aus Katar hatte sich aus unterschiedlichen Gründen weder mit ARD/ZDF, noch mit einem Privat- oder Pay-TV-Sender auf einen Deal einigen können.

Auch für die Frauen-WM liegen die Rechte bei beIN Sport, es droht ein neuer Blackout. "Ich bitte die IHF mit Blick in die Zukunft, die Besonderheiten des deutschen Marktes zu berücksichtigen", sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann. Wie schon bei der WM 2015 erlaubt der Rechteinhaber auch beim Turnier in Frankreich keine Übertragung auf unverschlüsselten Satellitensendern.

+++ DHB zahlt Spielern 250.000 Euro bei Titelgewinn +++

Der DHB hat für den WM-Titel eine Prämie von 250.000 Euro für seine Spieler ausgelobt. Diese Summe sei mit der Mannschaft bereits vor dem Turnier verhandelt worden, sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning am Montag in Rouen. Bei der aktuellen Kadergröße von 15 Spielern entspräche das einer Prämie von 16.666,66 Euro für jeden Akteur.

Für den sensationellen Titelgewinn bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr hatte es insgesamt 200.000 Euro gegeben, exakt 11.111,11 Euro für jeden im 18 Spieler umfassenden Kader. Damals war die Prämie erst einen Tag vor dem Finale festgelegt worden.

+++ Modus der Handball-WM 2017 +++

Der Modus entspricht dem der vergangenen Weltmeisterschaften. 24 Mannschaften nehmen an der WM teil. Gespielt wird in vier Sechser-Gruppen, die jeweils besten vier Teams erreichen das Achtelfinale (Alle Gruppen im Überblick).

Anschließend geht es im K.-o.-System bis zum Titel weiter. Die jeweils Fünften und Sechsten der Gruppen spielen im President's Cup die Plätze 17 bis 24 aus.

Als Titelverteidiger geht Gastgeber Frankreich ins Turnier. Bei der letzten Handball-WM 2015 in Katar landete das deutsche Team auf dem siebten Platz.

+++ WM im Livestream und im Liveticker +++

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) zeigt die Spiele der deutschen Nationalmannschaft sowie ausgewählte Topspiele im kostenlosen Livestream im Internet auf der Seite handball.dkb.de.

SPORT1 begleitet sämtliche Spiele des Turniers im LIVETICKER.

Spielplan der Handball-WM 2017:

Gruppe A in Nantes

11.01.2017 20:45 Uhr Frankreich - Brasilien 31:16
12.01.2017 17:45 Uhr Russland - Japan 39:29
12.01.2017 20:45 Uhr Polen - Norwegen 20:22
13.01.2017 17:45 Uhr Japan - Frankreich 19:31
14.01.2017 14:45 Uhr Brasilien - Polen 28:24
14.01.2017 17:45 Uhr Norwegen - Russland 28:24
15.01.2017 17:45 Uhr Frankreich - Norwegen 31:28
15.01.2017 20:45 Uhr Brasilien - Japan 27:24
16.01.2017 20:45 Uhr Polen - Russland 20:24
17.01.2017 14:00 Uhr Norwegen - Brasilien 39:26
17.01.2017 17:45 Uhr Polen - Japan 26:25
17.01.2017 20:45 Uhr Russland - Frankreich 24:35
19.01.2017 14:00 Uhr Russland - Brasilien 28:24
19.01.2017 17:45 Uhr Frankreich - Polen 26:25
19.01.2017 20:45 Uhr Japan - Norwegen 23:38

Gruppe B in Metz

12.01.2017 14:00 Uhr Slowenien - Angola 42:25
12.01.2017 17:45 Uhr Mazedonien - Tunesien 34:30
12.01.2017 20:45 Uhr Spanien - Island 27:21
14.01.2017 14:45 Uhr Island - Slowenien 25:26
14.01.2017 17:45 Uhr Tunesien - Spanien 21:26
14.01.2017 20:45 Uhr Angola - Mazedonien 22:31
15.01.2017 14:45 Uhr Island - Tunesien 22:22
16.01.2017 17:45 Uhr Slowenien - Mazedonien 29:22
16.01.2017 20:45 Uhr Spanien - Angola 42:22
17.01.2017 17:45 Uhr Slowenien - Tunesien 28:28
17.01.2017 20:45 Uhr Angola - Island 19:33
18.01.2017 20:45 Uhr Mazedonien - Spanien 25:29
19.01.2017 14:00 Uhr Tunesien - Angola 43:34
19.01.2017 17:45 Uhr Mazedonien - Island 27:27
19.01.2017 20:45 Uhr Spanien - Slowenien 36:26

Gruppe C in Rouen

13.01.2017 14:00 Uhr Weißrussland - Chile 28:32
13.01.2017 17:45 Uhr Deutschland - Ungarn 27:23
13.01.2017 20:45 Uhr Kroatien - Saudi-Arabien 28:23
14.01.2017 20:45 Uhr Ungarn - Kroatien 28:31
15.01.2017 14:45 Uhr Chile - Deutschland 15:34
15.01.2017 20:45 Uhr Saudi-Arabien - Weißrussland 26:29
16.01.2017 17:45 Uhr Ungarn - Chile 34:29
16.01.2017 20:45 Uhr Kroatien - Weißrussland 31:25
17.01.2017 17:45 Uhr Deutschland - Saudi-Arabien 38:24
18.01.2017 14:00 Uhr Saudi-Arabien - Ungarn 24:37
18.01.2017 17:45 Uhr Weißrussland - Deutschland 25:31
18.01.2017 20:45 Uhr Kroatien - Chile 37:22
20.01.2017 14:00 Uhr Chile - Saudi-Arabien 25:26
20.01.2017 17:45 Uhr Deutschland - Kroatien 28:21
20.01.2017 20:45 Uhr Weißrussland - Ungarn 27:25

Gruppe D in Paris

13.01.2017 14:00 Uhr Katar - Ägypten 20:22
13.01.2017 17:45 Uhr Schweden - Bahrain 33:16
13.01.2017 20:45 Uhr Dänemark - Argentinien 33:22
14.01.2017 20:45 Uhr Ägypten - Dänemark 28:35
15.01.2017 14:45 Uhr Argentinien - Schweden 17:35
15.01.2017 17:45 Uhr Bahrain - Katar 22:32
16.01.2017 17:45 Uhr Ägypten - Bahrain 31:29
16.01.2017 20:45 Uhr Dänemark - Schweden 27:25
17.01.2017 17:45 Uhr Katar - Argentinien 21:17
18.01.2017 14:00 Uhr Argentinien - Ägypten 26:31
18.01.2017 17:45 Uhr Dänemark - Bahrain 30:26
18.01.2017 20:45 Uhr Schweden - Katar 36:25
20.01.2017 14:00 Uhr Bahrain - Argentinien 17:26
20.01.2017 17:45 Uhr Schweden - Ägypten 33:26
20.01.2017 20:45 Uhr Katar - Dänemark 29:32

Achtelfinale in Paris, Lille, Albertville und Montpellier

21.01.2017 16.00 Uhr Norwegen – Mazedonien (AF2)
21.01.2017 18.00 Uhr Frankreich – Island (AF3)
21.01.2017 20.45 Uhr Brasilien – Spanien (AF1)
21.01.2017 20.45 Uhr Russland – Slowenien (AF4)
22.01.2017 16.00 Uhr Ungarn - Dänemark (AF6)
22.01.2017 16.00 Uhr Weißrussland - Schweden (AF7)
22.01.2017 18.00 Uhr Deutschland - Katar (AF8)
22.01.2017 20.45 Uhr Kroatien - Ägypten (AF5)

President's Cup (Platzierungsspiele) in Brest

21.01.2017 14:00 Uhr Japan - Angola (PC1)
21.01.2017 16:00 Uhr Polen - Tunesien (PC2)
22.01.2017 14:00 Uhr Chile - Bahrain (PC3)
22.01.2017 16:00 Uhr Saudi-Arabien - Argentinien (PC4)
23.01.2017 13:00 Uhr Verlierer PC1 - Verlierer PC3
23.01.2017 15:00 Uhr Sieger PC1 - Sieger PC3
23.01.2017 18:00 Uhr Verlierer PC2 - Verlierer PC4
23.01.2017 20:00 Uhr Sieger PC2 - Sieger PC4

Viertelfinale in Paris, Lille, Albertville und Montpellier

24.01.2017 Sieger AF1 - Sieger AF5 (VF1)
24.01.2017 Sieger AF2 - Sieger AF6 (VF2)
24.01.2017 Sieger AF3 - Sieger AF7 (VF3)
24.01.2017 Sieger AF4 - Sieger AF8 (VF4)

Anwurfzeiten: 17, 19 und 20.45 Uhr

Die genauen Uhrzeiten und Spielorte der Achtelfinal- und Viertelfinalspiele stehen erst nach der Gruppenphase fest und richten sich nach dem Abschneiden Frankreichs.

Halbfinale in Paris

26.01.2017 20:45 Uhr Sieger Viertelfinale 3 - Sieger Viertelfinale 4

Spiel um Platz 3 in Paris

28.01.2017 20:45 Uhr Verlierer Halbfinale 1 - Verlierer Halbfinale 2

Finale in Paris

29.01.2017 17:30 Uhr Sieger Halbfinale 1 - Sieger Halbfinale 2

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